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| 15.10.2004: |
(Saigon (Vietnam)) Reisetagebuch - 15.10.2004 [geschrieben von AlexSapp] |
Mein letztes Ziel in Vietnam ist die groesste Stadt des Landes und das wirtschaftliche Zentrum nicht nur des Suedens. Saigon, oder Ho Chi Minh City, wie es in der offiziellen Sprachregelung heisst, ist groesser, geschaeftiger, internationaler und weniger gemuetlich als Hanoi. Ich kam erst um 4 Uhr Nachmittags an, da der Bus zwischendurch 3 viel zu lange Pausen eingelegt hatte. Ich folgte einer alten Frau, die mir ein Zimmer fuer 3 USD versprach, was hier in Saigon extrem guenstig ist. mehr  |
| | 14.10.2004: |
(Saigon (Vietnam)) Reisetagebuch - 14.10.2004 [geschrieben von AlexSapp] |
Da sich das Sehenswerte an Da Lat nicht nur im Zentrum der Stadt, sondern auch im Umland befindet, lieh ich mir zur Erkundung der Gegend ein Motorrad. Dass es hier kuehler als in den flachen kuestennahen Gebieten ist, wusste ich zwar, doch kam heute auch noch ein bewoelkter Himmel hinzu, weshalb ich einen Pulli ueberziehen musste. Sieht man sich das Strassenbild an, wuerde man sogar vermuten, dass es hier regelrecht kalt ist. Die Vietnamesen brettern in dicken Winterjacken ueber die Strassen und solche, nebst gefuetterten Handschuhen, Wollpullis und Muetzen praegen auch den Eindruck von den Textilgeschaeften des Ortes. mehr  |
| | 13.10.2004: |
(Saigon (Vietnam)) Reisetagebuch - 13.10.2004 [geschrieben von AlexSapp] |
Ich bin in Da Lat, einer erst 1912 von den Franzosen als kuehle Bergstation gegruendeten Stadt auf 1475 Metern ueber dem Meer. Der Weg hierher war lang. Nach durchfahrener Nacht kamen wir puenktlich zum Fruehstueck in Nah Trang an und ich hatte eine gute Stunde Zeit, bevor der Bus nach Da Lat abfuhr. Gerade ausreichend Zeit, sich etwas zu waschen und einen Kaffee zu trinken. Um nach 3 Tagen mehr oder weniger ueblem Magen meinen Mineralhaushalt wieder auszugleichen, trank ich zum Baguette mit Ruehrei einen Tee mit sehr viel Zucker, noch mehr Salz und einem kraeftigen Schuss Zitrone. mehr  |
| | 12.10.2004: |
(Hoi An (Vietnam)) Reisetagebuch - 12.10.2004 [geschrieben von AlexSapp] |
Ausser, dass ich nun im Bus sitze und nicht vor dem Fernseher eines Hotelzimmers liege, war der Tag im Prinzip eine Wiederholung des Vortags. Aufstehen, fruehstuecken, zum Strand radeln, Wellen und Sonne geniessen, zurueckradeln, Abendessen. mehr  |
| | 11.10.2004: |
(Hoi An (Vietnam)) Reisetagebuch - 11.10.2004 [geschrieben von AlexSapp] |
Heute war ein Tag zum Entspannen. Ich schlief lange, fruehstueckte dann gemuetlich und radelte mit meinem geliehenen Fahrrad zum 5 Kilometer entfernten Strand. Dieser ist definitiv schoen genug, um nicht nach Nah Trang zu muessen. Der Sand ist sehr fein und hell, der Strand ueberall 50 Meter breit und akkurat gewachsene Kokospalmen grenzen ihn von der Strasse und der Bebauung ab. mehr  |
| | 10.10.2004: |
(Hoi An (Vietnam)) Reisetagebuch - 10.10.2004 [geschrieben von AlexSapp] |
Aus dem Strand wurde heute nichts. Zwar hatte mein Magen sich nach lediglich Tee und trockenem Baguette zum Fruehstueck und einem weiteren trockenen Baguette zur Mittagszeit bis zum Abend wieder so weit beruhigt, dass ich mit White Rose eine weitere lokale Spezialitaet versuchen konnte, doch die Eintrittsregelungen hier in Hoi An sind etwas kompliziert. So muss man ein 5 USD Ticket kaufen, mit dem man dann eines von 3 Museen, eines von 4 alten Haeusern, eine der 3 Versammlungshallen, die japanische Bruecke oder den Quan Cong Tempel sowie eine von 3 Vorfuehrungen besuchen kann. mehr  |
| | 09.10.2004: |
(Hoi An (Vietnam)) Reisetagebuch - 09.10.2004 [geschrieben von AlexSapp] |
Es war schon halb 10, als wir in Hue ankamen. Da der Bus nach Hoi An schon um halb 2 wieder los fuhr, hatte ich also nicht viel Zeit, mir die ehemalige Hauptstadt Vietnams anzusehen. Es reichte jedoch fuer einen Rundgang in der riesigen Zitadelle, deren Aussenmauern 12 KM lang sind. Da ein Grossteil des Inneren aber im Krieg zerstoert wurde, ist die kleine sog. Verbotene Stadt die Hauptattraktion dort. Diese ist quasi eine Zitadelle innerhalb der Zitadelle. mehr  |
| | 08.10.2004: |
(Stettin (Polen)) Stettin - Stadtentwicklung im Spannungsfeld von Geschichte und Politik [geschrieben von NoSt] |
Die Entwicklung der Stadt Stettin, also des heutigen Szczecin, ist wie kaum eine andere an die europäische Geschichte gebunden. Mehrfach wechselte die Stadt ihre nationale Zugehörigkeit, stand im Laufe der Jahrhunderte mal unter polnischer, mal unter deutscher, dänischer, schwedischer und französischer Herrschaft. Geprägt durch seine geografische Lage ist Szczecin damit eine Stadt slawischen Ursprungs mit deutscher Vergangenheit, polnischer Gegenwart und europäischer Zukunft. Die jeweils tief greifenden Einflüsse verschiedener europäischer Mächte und Kulturen haben die Stadt geprägt und sind in weiten Teilen auch heute noch am Stadtbild ablesbar. So ist das Bild der Szczeciner Innenstadt oftmals von starken Brüchen geprägt. Teils harte Gegensätze der städtebaulichen Struktur ergeben ein Puzzle aus verschiedenen Leitbildern und Zielsetzungen, in der sich die Entwicklung der Stadt widerspiegelt.
Dieser Beitrag möchte einen kurzen, wenn auch unvollständigen Streifzug durch die Geschichte des heutigen Zentrums der Wojewodschaft Zachodnio Pomorskie unternehmen und jeweils an einzeln herausgegriffenen Beispielen die Umbrüche in der Stadtentwicklung und ihre Folgen für die Oder-Metropole zeigen. mehr  |
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