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23.07.2004: (Beijing (Peking)) "Reisetagebuch - 23.07.2004"    [geschrieben von AlexSapp]

Der dritte Tag in Peking war fuer einen Ausflug zur Grossen Mauer reserviert. In nahezu jedem Hotel werden zum Teil recht guenstig Touren zu verschiedenen Mauerabschnitten in der Naehe von Peking angeboten, wobei fast nur restaurierte Mauerstuecke angesteuert werden, die Eintritt kosten und zumindest an den zentralen Zugangsstellen und deren Umgebung extrem von Touristen ueberlaufen sind.

Wir entschieden uns daher, mit oeffentlichen Verkehrsmitteln nach Huanghua zu fahren, einem Mauerabschnitt, bei dem gerade erst mit der Restauration begonnen wird und zu dem es keine Touristenbusse gibt. Wir fuhren also mit der Metro zum Busbahnhof, von dort mit einem Bus nach Huairou und die letzten 25 Kilometer mit einem Minibus, den wir uns mit Andrew und Carey aus London teilten, die wir im Bus kennen gelernt hatten, da sie neben uns die einzigen Europaeer waren.



So kostete auch der Minibus lediglich 10 Yuan pro Person und da die dortige Mauerstelle nahezu keinen Eintritt kostet, kamen wir guenstiger davon, als mit der preiswertesten Tour. Nach der Ankunft assen wir zunaechst mit den beiden zu mittag, warteten einen Schauer ab und wanderten dann los. Die Mauer, die sich dort sehr steile Huegel bis zum Horizont hinauf zieht, war stellenweise nicht leicht zu begehen und nachdem wir 1 1/2 Stunden unterwegs waren, war unsere Kleidung komplett durchschwitzt und wir entschieden uns, den Rueckweg anzutreten.



Nicht nur die atemberaubende Aussicht auf entferntere Mauerteile, die fotografisch festgehalten werden mussten, sondern auch unsere Kondition zwang uns zu sehr vielen Stopps. Nur 15 Minuten bevor wir am Ausgangspunkt zurueck waren, kamen wir in einen typisch asiatischen sommerlichen Wolkenbruch. Der vorher auffrischende Wind hatte auf dem leichter zu bewaeltigenden Rueckweg gerade begonnen, unser aller Kleidung wieder zu trocknen, als der Regen ueber uns herein brach.



Zwar war nach ca. 30 Minuten der Regen wieder vorbei und wir konnten unseren Abstieg fortsetzen, doch hatte der heftige Regen eine Strasse unpassierbar gemacht, ueber die sich aus einem kleinen Bach ein kleiner Fluss entwickelt hatte. Wir mussten daher umkehren und einen weiten Umweg in Kauf nehmen, wofuer der Fahrer natuerlich einen auch in der Hoehe gerechtfertigten Aufpreis verlangte, was jeder von uns nach dem Anblick der Strasse und dem Blick auf die Umgebungskarte einsah.



So war es bereits 20 Uhr, als wir den Busbahnhof in Peking erreichten. Mehr als ein Spaziergang durch die Gassen von Qianmen zum Hotel und ein wiederum gutes und guenstiges Abendessen waren nach den Strapazen des Tages nicht mehr moeglich.

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