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30.01.2005: (Cochabamba (Bolivien)) "Reisetagebuch - 30.01.2005"    [geschrieben von AlexSapp]

Der Tag war nicht sonderlich ereignisreich, da wir eigentlich nur von Santa Cruz nach Cochabamba gefahren sind. Nach dem Fruehstueck nahmen wir dazu den Stadtbus Nr. 12 zum Terminal und fuhren um 8.45 Uhr ab. Dabei hatten wir noch Glueck, da die meisten Gesellschaften um 8.30 Uhr abfahren und auch die Abfahrt unseres Busses fuer diese Zeit geplant war. Doch, weniger als bei den Ankunftszeiten kann man sich auch bei den Abfahrtszeiten auf Verspaetungen verlassen.

Vom Mittagessen in einem sehr einfachen Strassenrestaurant abgesehen verbrachten wir den gesamten Tag bis 19 Uhr im Bus. Doch sind die Strassen zwischen Santa Cruz und Cochabamba deutlich besser als jene durch die Tiefebene und die Landschaft ist wesentlich abwechslungsreicher, da Cochabamba bereits auf der bolivianischen Hochebene liegt und sich von den Paessen zum Teil herrliche Aussichten auf die gruene Berglandschaft eroeffneten.



Zudem konnte man, da die gesamte Fahrt bei Tageslicht stattfand, viel von Bolivien sehen. Waehrend es zunaechst noch sehr gruen war und dann bergig wurde, kann man nach dem Erreichen des Altiplano erkennen, warum Bolivien das Tibet Suedamerikas genannt wird. Die Landschaft ist dabei trotz der Hoehe von 3.000 bis 4.000 Metern ob der tropischen Breite weniger karg, als man es hier oben vermuten wuerde.



Bemerkenswert ist, dass in dieser Hoehe jeder Quadratmeter bebaubaren Bodens genutzt wird, selbst wenn man dazu in einer Tagestour erst den Berg erklimmen muss. Was man auch erkennen kann, ist, dass Bolivien das aermste Land Suedamerikas ist. Das Leben schien aus den Fenstern des Busses sehr einfach, die Haeuser fuer die Temperaturen in dieser Hoehe wenig isoliert und die Kleidung der Bevoelkerung sehr traditionell, wobei ueberraschende Aehnlichkeiten zur tibetischen "Mode" zu erkennen sind.



Kurz nach 19 Uhr kamen wir am rummeligen Busbahnhof der mit 650.000 Einwohnern drittgroessten Stadt des Landes nach La Paz und Santa Cruz an. Das Gebiet um den Busbahnhof herum ist nicht nur sehr geschaeftig, es heisst auch, dass es dort recht gefaehrlich ist, was augenscheinlich auch so ist. Doch uns ist nichts passiert und wir nahmen das erste halbwegs passabel aussehende Hostel, wobei wir mit dem Hostal Versalles eine gute Wahl getroffen haben.



Wir gingen dann noch ein wenig durch die Stadt, allerdings lediglich durch den weniger attraktiven Teil in der Naehe des Busbahnhofes.



In einem echt bolivianischen Restaurant ass ich gegrilltes Fleisch, waehrend Ceci mit dem Haehnchen das andere Gericht der uebersichtlichen Speisetafel versuchte. Beides war nicht schlecht und mein Fleisch hatte ausser Reis und Pommes Frites auch noch eine Salatbeilage. Fuer die beiden Gerichte und die 650 ml Flasche Ananassaft bezahlten wir 1,30 EUR. Da konnten wir sogar akzeptieren, dass wir je nach Windrichtung auch mal etwas eingeraeuchert wurden.

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