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14.01.2005: (Sao Paulo (Brasilien)) "Reisetagebuch - 14.01.2005"    [geschrieben von AlexSapp]

Ein Tag mit ortskundiger Fuehrung in Sao Paulo. Und dass viele Leute und auch mein Reisefuehrer kein gutes Haar an der Stadt lassen, kann ich nicht richtig nachvollziehen. Wir fuhren mit der Metro, die hier in Sao Paulo anders als in Rio nicht klimatisiert ist, ins Zentrum zur Station Paraiso auf der Avenida Paulista. Diese Strasse von Wolkenkratzern und das nahegelegene Cerqueira Cesar mit seinen Restaurants und Cafes, sind der Grund warum man Sao Paulo auch das New York der Tropen nennt. Hauptsaechlich wuerde ich diese Strasse eher als laut denn als geschaeftig bezeichnen, ohne dass mir der Unterschied dazwischen klar tatsaechlich bewusst waere. Die Strasse ist, einem brasilianischen Wortwitz zu Folge, aufgebaut wie eine Ehe, da sie mit der Metrostation Paraiso beginnt und mit der Station Consolacao endet, was uebersetzt Trauer oder Trost bedeutet.

Wir gingen danach in den Teil der Stadt, den man am ehesten als Altstadt bezeichnen koennte. Dort stehen nicht nur die Grundmauern der Jesuitenmission mit der Sao Paulo vor 451 Jahren seinen Anfang nahm, sondern auch die erst gut 50 Jahre alte riesige Cathedrale Metropolitana sowie einige sehenswerte Regierungsgebaeude des Staates Sao Paulo. Wie warfen auch je einen Blick auf das Teatro Municipal, die heute Ausstellungen beheimatende Banco do Brasil sowie den Praca da Se.



Zum Unverstaendnis Cecis ass ich dort eine Art kleinen Doener, den zu Essen zu einem der Aufnhmerituale der Universitaet Sao Paulo gehoert. Ich muss sagen, dass ich selten fuer 29 Cent einen so guten Minidoener mit einem Glaeschen sehr chemischen Fruchtsaftes bekommen habe. Von der Praca Se Metrostation fuhren wir wieder nach Moemo und hielten eine kleine Siesta ab, bevor wir uns im Stadtteil Vila Magdalena in ein in diesen Ausmassen bisher nie gesehenes Kneipenviertel aufmachten.



In einem der Restaurants assen wir zumindest nicht unbrasilianisch zu Abend und zeigten kaum Gegenwehr, als uns ungefragt immer neue Glaeser Chopp, also gezapften Bieres serviert wurden. Eigentlich wollten wir danach noch Tanzen gehen. Es handelt sich dabei um eine Art Samba, doch um eine sehr paulistanische, also aus Sao Paulo stammende. Doch der Club war so voll, dass wir sehr lange auf den Einlass haetten warten muessen und so liessen wir den Abend bei Caipirinha de Sake o Kiwi in einer anderen sehr kultig eingerichteten Bar ausklingen.

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