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10.09.2004: (Bombay (Indien)) "Reisetagebuch - 10.09.2004"    [geschrieben von AlexSapp]

Ich kam heute morgen um 5 Uhr in Bombay an. Bis ich von dem Ueberlandbahnhof durch die sich ueber fast 40 Kilometer auf einer Halbinsel erstreckende Stadt bis zum Bahnhof Churchgate gelangt war, vergingen allerdings nochmal 1 1/2 Stunden. Als die beiden guenstigsten Alternativen dieser uebernachtungstechnisch teuersten Stadt Indiens ausgebucht waren, ging ich zunaechst in ein Internetcafe.

Danach fandich dann doch ein Hotel, fuer das ich allerdings erstmals seit dem Diebstahl meiner Kamera wieder mehr als 5 EUR pro Nacht bezahle. Im Gegenzug habe ich jedoch festgestellt, das die sonstigen Lebenshaltungskosten hier extrem gering sind. Ich bekam einen Lassi fuer 5 Rupien und auch mein Mittagessen an einem Wok Strassenstand, der Beruehmtheit ueber die Grenzen Bombays hinaus geniesst, kostete weniger als 30 Cent.



Zum Abendessen goennte ich mir trotzdem eine italienische Pizza, fuer deren Preis ich 10 Mittagessen am Wokstand bekommen haette. Doch vorher erkundete ich natuerlich noch den fusslaeufig vom Touristenviertel Colaba erschliessbaren Teil der Stadt. Ueber den Colaba Causeway ging ich zum bei in und auslaendischen Touristen beliebten Gateway of India, einem Torbogen, der zu Ehren des Besuchs George V im Jahr 1905 erbaut wurde.



Auch sonst praesentierte sich Bombay durchaus britisch. Nicht nur imposante Kolonialbauten wie die alte Universitaet, das Western Railway Gebaeude oder der Victoria Bahnhof erinnerten mich an das vereinigte Koenigreich, auch das Wetter konnte mit 2 Schauern zum Gesamteindruck beitragen. Zwischen den praechtigen Gebaeuden praesentiert sich Bombay als moderne, relativ aufgeraeumte Stadt, mit viel geordnet verlaufendem Verkehr und Strassenmaerkten an jeder Stelle, die einen halbwegs ausreichend breiten Gehweg aufweist.



Das macht die Stadt ungeheuer spannend und noch anstrengender als andere Gegenden des Commonwealth Staates. Am fruehen Nachmittag suchte ich ein McDonalds auf, um ausser einer Klimaanlage auch etwas Ruhe zu finden. Nicht, dass dort nichts los gewesen waere, doch ist es dort noch immer deutlich ruhiger, als ueberall anders in der Stadt.



So wie man in China zum Frisoer geht, um sich massieren zu lassen, darf man Indien eigentlich nicht verlassen ohne einmal bei einem Frisoer gewesen zu sein, um sich rasieren zu lassen. Ich hatte mich extra hierfuer 5 Tage nicht rasiert und liess dies dann von einem Profi erledigen.



Da Bombay auch Zentrum der indischen Filmindustrie ist, besuchte ich am Abend ein Kino, in dem ich mir den Bollywood Movie RAKH ansah. Bollywood ist des Kosename der Filmcity im Norden Bombays, der treffend gewaehlt ist, wenn man bedenkt, dass dort jaehrlich mehr Spielfime abgedreht werden, als im echten Hollywood in den USA. Der Film war ganz nett anzusehen, obwohl ich nicht viel verstanden habe, da er auf Hindi ausgestrahlt wurde. Besonders stoerend waren die 3-5 eingeschobenen Musikvideos, die weder von der Musik noch von den Locations her in irgendeinem Zusammenhang mit dem Film stehen.


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