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Beiträge  - Auslandsberichte
22.09.2004: (Windhoek (Namibia)) "Fishriver Canyon 12. August"    [geschrieben von kirsten]

Die Vorgeschichte

Bereits bei Ankunft in Namibia hatte ich die Idee in meiner ersten Urlaubswoche die 5-tägige Wanderung durch den Fishriver Canyon im Süden Namibias zu machen – wohl die berümteste und beliebteste Wanderung im südlichen Afrika. Nur wie? Minimale Gruppengröße ist drei Personen, und ich fand bisher niemanden den ich dafür begeistern konnte. Welch ein Glücksfall als ich die Anzeige von einem deutschen Päärchen sah, die eben genau noch einen Dritten für ihre Tour suchten. Auf die Anzeige meldete sich neben mir noch Irina, eine Russin, die in Großbritannien lebt (lustigerweise in Aberdeen studiert hat) und für zwei Jahre in Namibia in der Entwicklungszusammenarbeit arbeitet.





Für die Wanderung braucht man ein aktuelles medizinisches Gutachten, welches ich problemlos von einem hiesigen Arzt bekam (Pulsmessen von Hand). Bereits letzte Woche kauften Irina und ich gemeinsam unser Proviant ein, einen ganzen Berg voller Trockennahrung zum Einrühren in Wasser, immerhin müssen wir fünf Tage lang damit auskommen! Aber zu unserem täglichen Menü später mehr...



Donnerstag, 12. August 2004

Um 7 Uhr morgens ging’s los, Irina holte mich zu Hause ab. Sylvia und André waren bereits am Canyon, Treffpunkt war Ai-Ais (Endpunkt der Wanderung und Zeltplatz) um 15.30 Uhr. Die erste Stunde Fahrt bis Rehoboth ist landschaflich sehr schön, es geht durch die Berge, die Windhoek umgeben. Danach wird es mit jedem Kilometer langweiliger... Überall große kommerzielle Farmen und so trocken, dass man sich fragt welches Viehzeug dort überhaupt leben kann. In erster Linie wohl Ziegen sowie Karakul-Schafe. Ab Keetmanshoop (etwa 550 km südlich von Windhoek) wird es dann wieder etwas interessanter, zumindest ein wenig hügelig und vereinzelte Köcherbäume stehen in der Landschaft. Kurz nach Keetmanshoop fängt dann die Staubstrasse an. Eigentlich in sehr gutem Zustand, abgesehen von dem gelegentlichen „Wellblech“ oder „Waschbord“ (der Name sagt alles, man wird elendig durchgeschüttelt). Der Weg zog sich dann doch noch ganz schön, so dass wir erst nach langen 9 Stunden Fahrt in Ai-Ais ankamen und Sylvia und André trafen. Deshalb auch die Entscheidung die Nacht dort zu verbringen und erst am nächsten Morgen zum Ausgangspunkt der Wanderung in Hobas zu fahren (eine weitere Stunde Staubstraße!). Erstaunlicherweise war es abends recht warm und wir konnten draußen sitzend ein letztes kaltes Bier genießen. Normalerweise ist gerade im Süden der Unterschied zwischen Tag und Nacht enorm, und selbst im August kann’s nachts noch Frost geben. Während der Nacht wurde es dann auch kalt, ich musste eine zusätzliche Schicht Kleidung auflegen... das motivierte mich dann auch einen zusätzlichen Wollpullover mit auf die Tour zu nehmen – ich habe es nicht bereut!

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