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15.06.2004: (Tbilissi (Tiflis) (Georgien)) "Reisetagebuch - 15.06.2004"    [geschrieben von AlexSapp]

Das war wohl nichts. Der Tag ist um und ich bin meinem neuen Visum genau so fern wie gestern. Als ich um kurz vor zehn zur Botschaft kam, wurde mir der Weg zum 100 Meter entfernten Konsulat gezeigt, wo schon ca. 30 Personen vor dem Tor auf Einlass warteten. Nach einer Stunde Wartezeit in der gleissenden Sonne wurde ich ins Gebaeude gelassen, wo ich weitere 30 Minuten wartete, um dann vom einzigen englisch sprachigen Mitarbeiter zu erfahren, dass er mir nicht weiter helfen koenne und ich meine Unterlagen wieder an mich nehmen solle, damit er den Naechsten abfertigen kann.

Ich suchte dann Hilfe in der Botschaft, doch all meinen Erklaerungsversuchen folgte nur ein "Konsul" durch die Gegensprechanlage, gefolgt von einigen russischen Worten. Dann war das Gespraech beendet.



Ich fuhr zum Bahnhof, doch auch George konnte mir nicht helfen, da seine Frau krank ist und er daher den Laden nicht verlassen konnte. Ich verabredete mich aber fuer den fuehen Abend mit ihm. Hilfe suchend wandte ich mich an die weit entfernte Deutsche Botschaft, wo mir gesagt wurde, dass es kein Problem sei, ein komplett neues Visum zu beantragen, doch muesse dies eben beim russischen Konsulat erfolgen. Man gab mir noch eine Telefonnummer, die ich bei eventuellen Fragen oder benoetigten Uebersetzungen anrufen koennte.



Dazu kam es jedoch erst gar nicht, da die Mittagspause des Konsulats bis 15 Uhr ging, wobei ich die Zeit fuer einen weiteren erfolglosen Versuch nutzte, mit einem Mitarbeiter der russischen Botschaft zu sprechen, und mir um 16 Uhr, als ich nach einer weiteren Stunde Wartens in der Sonne endlich Gelegenheit erhielt, dem Wachpersonal mein Anliegen naeher zu bringen, auf russisch gesagt wurde, dass Visa Angelegenheiten heute nicht mehr erledigt werden, sondern erst wieder ab morgen frueh, 10 Uhr. Ein anderer Wartender war so gut, mir dies zu uebersetzen.



Danach fuhr ich wieder zum Bahnhof um George zu treffen. Zusammen mit einem Freund von ihm wurde ich dann in eine georgische Keipe eingeladen, wo wir zu georgischem Bier Chinkali, die fleischgefuellten Teigtaschen, handgeschnittene Pommes und Schaschlik gegessen haben. Ich werde morgen noch ein letztes mal versuchen, mein Visum hier erneuern zu lassen und zur Not dann in Moskau versuchen, eine Verlaengerung zu bekommen.



Morgen Nachmittag werde ich jedenfalls nach Telawi oder Signagi weiter reisen und einen Tag spaeter endlich in die vielgepriesenen georgischen Berge. Vorher aber sehe ich mir noch den Schlager Deutschland-Niederlande an, der leider erst 23.45 Uhr Ortszeit beginnt. Aber ggf. kann ich ja, wie vor solchen Duellen ueblich, noch ein bisschen schmutzige Waesche waschen...

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