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05.05.2005: (Dar es Salam (Tanzania)) "Reisetagebuch - 05.05.2005"    [geschrieben von AlexSapp]

Den ganzen heutigen Tag habe ich in Dar es Salam verbracht und bin somit nicht, wie ich es vor hatte, am Nachmittag an einen der suedlichen Straende in der Naehe der Stadt gefahren. Auch wenn das Wetter mit enormer Hitze und hoher Luftfeuchtigkeit sogar das Sitzen auf einer Parkbank ermuedend macht, hielt ich es immerhin bis 16 Uhr nachmittags aus, bevor ich zu einer kurzen Verschnaufpause ins Hotel ging.

Am morgen sah ich mir die Lybia Street und nochmal die Umgebung des Hotels an, da ich auf der Suche nach einer Waescherei war. Reinigungen fand ich zwar, doch keine Waeschereien, bei denen man einfach einen kompletten Sack Waesche abgiebt und per Kilo bezahlt. So liess ich nur das Noetigste im Hotel waschen, wo man ebenfalls pro Einzelstueck bezahlt, ich jedoch einen Rabatt bekam und meine Unterwaesche und Socken als je ein Teil gezaehlt wurden.



Danach kaempfte ich mich durch die Strassen der Innenstadt in Richtung des Regierungs- und Botschaftsviertels, welches es hier gibt, obwohl streng genommen Dodoma die Hauptstadt Tanzanias ist.



Auf dem Weg passierte ich gegen 11 Uhr morgens ein Thermometer, welches 35 Grad Celsius anzeigte. Ich besuchte in dieser etwas weniger chaotischen Gegend das Nationalmuseum Tanzanias, das ausser einer sehr umfangreichen Austellung ueber Hoehlenmalerei in Afrika auch einen interessanten geschichtlichen Teil hat, in dem man Stuecke aus der deutschen und britischen Kolonialgeschichte und natuerlich auch Informationen zur Unabhaengigkeit und ueber die arabisch gepraegte fruehe Zeit der Stadt erhaelt. Im Museum waren mehrere Schuklassen unterwegs und ich musste 3 mal Pate fuer ein Foto stehen.



Von dort aus ist es nicht weit bis zum Fischmakt. Auf einem sehr grossen Areal wird dort weniger Fisch gehandelt, als vielmehr von vielen Frauen Fisch ausgenommen und gewaschen, weshalb der dortige Geruch zwar sehr fischig war, aber so wenig zu einem Snack einlud, dass ich erst ein paar Hundert Meter weiter ein kleines Restaurant fuers Mittagessen suchte. Ich fand dort dann auch die Touristeninformation, das einzig klimatisierte Gebaeude, in dem ich heute war.



Dort liess ich mir einen etwas groesseren Stadtplan geben und mir erklaeren, wie man zum Karaikoo Market gelangt. Als ich sah, das dieser lediglich etwas mehr als einen Kilometer ausserhalb der Innenstadt liegt, beschloss ich, dorthin zu laufen. Ich schaffte das zwar, in der Marktgegend selbst schleppte ich mich jedoch nur noch von Getraenkestand zu Getraenkestand.



Der Karaikoo Market ist Dar pur. Man stelle sich arabisches Chaos mit der indischen Aggressivitaet in einem afrikanischen Strassenbild vor. An der Hauptstrasse war es noch relativ geordnet, in manchen Nebenstrassen musste ich mir jedoch den Weg ueber leere mit chinesischen Schriftzeichen bedruckte Kartons und zwischen Bergen billiger Textilien her bahnen. Aus Sicherheitsgruenden verzichtete ich hier leider auf Fotos, was ich nun etwas bereue, doch war es ueberall so voll, dass ich es als keine gute Idee empfand.



Nun war es an der Zeit, in die Abgeschiedenheit des Hotels zurueckzukehren und zwei Stunden zu relaxen. Danach hatte ich wieder Hunger und ging zur Samora Ave, der Hauptstrasse durch Dar, die parallel zum Hafen zwei Strassen landeinwaerts verlaeuft. Obwohl sehr teuer, goennte ich mir in einem Fastfoodladen eine Pizza, die tatsaechlich nach Pizza schmeckte.



Den Abend verbrachte ich in einem Internetcafe und ging ziemlich erschoepft frueh zu Bett.

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