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18.03.2005: (Sani Pass (Südafrika)) "Reisetagebuch - 18.03.2005"    [geschrieben von AlexSapp]

Ich begann den Tag nicht zu spaet mit dem Gang in den Kwikspar Supermarkt, wo ich mir Fruehstuecksutensilen kaufte, die ich bei einem kleinen Ortsrundgang ass. Underberg hat nicht besonders viel zu bieten und vom Ortseingang bis zum Ortsausgang kann man in 6 Minuten laufen. Da es aber die einzige groessere Siedlung in der Umgebung ist, findet man hier ausser dem Supermarkt auch eine Tankstelle, eine kleine Postfiliale und einige Laeden mit Haushaltswaren und Bergsteiger- und Wanderausruestung.

Ich kaufte daher noch Postkarten und Briefmarken und schrieb 2 Geburtstagskarten, die ich sofort abschicken konnte. Bis ich ausgecheckt hatte, war es denn auch schon wieder 10.45 Uhr. Ohne groessere Probleme fand ich den Abfahrtsort der Minibusse zum Sani Pass und wartete dort eine Weile. Um 11.30 wurde mir mitgeteilt, dass man erst um 12.30 losfahren wurde und nach ein paar weiteren Minuten setzte sich der Bus dann um 13.45 Uhr in Bewegung.



Ich hatte also 3 Stunden gewartet, um innerhalb von 35 Minuten zur Sani Lodge gebracht zu werden, die begleitet von einem kleinen Restaurant, ohne irgend ein anderes Gebaeude in der Naehe am unteren Ende der kilometerlangen Passstrasse liegt. Zu Fuss waere ich vermutlich nicht zu viel spaeter angekommen. Die Sani Lodge ist eine gemuetliche Unterkunft mit einigen Doppelzimmern, vielen 4-Bett Dormitories, Warmwasserdusche, elektrischem Licht jedoch bewusst ohne Fernseher. Der Manager Mathew, selbst ein erfahrener Reisender, bekraeftigte meinen Lesotho Plan und sagte mir auch wie und wo ich Transportmoeglichkeiten finden wuerde. Die geteerte Nordroute von Mokothlong, dem ersten Ort hinter der Grenze bis zur Hauptstadt Maseru an der oestlichen Grenze des komplett von Suedafrika eingeschlossenen Bergkoenigreiches, dauert sogar nur 7 Stunden mit einem taeglich verkehrenden Ueberlandbus. Interessanter klingt jedoch der Weg durch das bergige Landesinnere, wo man nur mit Minibustaxis ueber Schotterstrassen von Ort zu Ort fahren kann, sodass man 2 bis 3 Tage dafuer einkalkulieren muesste.



Ich wanderte nach dem Check-in den nur halbstuendigen Weg von der Lodge, vorbei am riesigen Sani Pass Hotel einen Kilometer den Pass hinauf, bis zu einem kleinen Wasserfall, an dessen Fuss man auch Schwimmen kann, wofuer mir das Wasser des Bergbaches allerdings ein paar Grad zu kalt war. Von der Lodge starten auch viele weitere Wanderrouten die man an einem langen Tag schaffen kann, sodass ich mir bis morgen frueh ueberlegen muss, ob ich noch eine Nacht hier bleibe, was angesichts der herrlichen Umgebung, des fantastischen Wetters und des guenstigen Dormitories keine schlechte Idee waere, oder ob ich mir fuer morgen die Grenzueberquerung und Weiterfahrt nach Mokhotlong vornehme und dann aber genuegend Zeit habe, um den Weg durch Zentrallesotho in Angriff zu nehmen.



Bevor ich schlafen ging, trank ich noch einen Kaffee, den man sich hier kostenlos zubereiten kann und informierte mich schonmal ein wenig ueber das Koenigreich Lesotho. Mit einigen anderen Gaesten von verschiedenen Kontinenten blieb ich noch bis 22.30 Uhr im Gemeinschaftsraum, wo wir uns mangels Fernseher ueber Reisen in verschiedenen afrikanischen Laendern unterhielten.

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