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10.01.2005: (Rio de Janeiro (Brasilien)) "Reisetagebuch - 10.01.2005"    [geschrieben von AlexSapp]

Heute haben wir unsere Stadttour fortgesetzt, die wir Samstag Nachmittag unterbrochen hatten. Wir fuhren dazu nach dem Fruehstueck nach Carioca und gingen zur Bar Luiz, wo wir vorgestern aufgehoert hatten. Von dort aus gingen wir in den grossen Park Campo de Santana, wo der Sohn des kurz zuvor aus Portugal vor dem anrueckenden Napoleon geflohenen Dom Joao VI, Dom Pedro I, im Jahre 1822 die Unabhaengigkeit Brasiliens von Portugal ausrief.

Nach einem Photo unter dem dafuer errichteten Monument gingen wir weiter durch die Av. Buenos Aires und andere schmale, sehr geschaeftige Strassen der Innenstadt, die von schmalen, zweistoeckigen Kolonialzeitgebaeuden gesaeumt werden. In der 19. Jahrhundert Charme verspruehenden Comfeitaria Colombo tranken wir stilecht einen teuren, dafuer aber sehr guten Kaffee. Danach zog es uns weiter an einigen interessanten aber nicht wirklich spektakulaeren historischen Bauten und Plaetzen zur Anlegestelle der Faehren nach Niteroi, welches auf der gegenueber liegenden Seite der Bucht liegt.



Dies ist, nicht ganz zu Unrecht, ein weniger bekannter Stadtteil Rios, der weniger dicht besiedelt ist und weniger spektakulaere Ansichten bietet, als die Innenstadtbereiche. Die Faehrueberfahrt lohnte sich daher weniger fuer die Erkundung Niterois, als viel mehr fuer die guten Aussichten, die sich von Bord der Faehre in alle Richtungen bieten. Dass aber auch das noch zu toppen ist, durften wir danach feststellen.



Nachdem wir eine knappe Stunde erfolglos versucht hatten, den Bus nach Urca zu finden, fuhren wir mit der Metro zurueck nach Botafofo und liefen von dort die restlichen 2 1/2 Kilometer bis zum Abfahrtsort der Seilbahn auf den Zuckerhut. Die Hin- und Rueckfahrt kostet zwar mit 30 Real oder knapp 8 EUR nicht wenig Geld, doch schon die Aussicht von der Mittelstation auf Rio Zentrum und den Zuckerhut selbst waeren den Preis wert gewesen.



Doch fuhren wir ja noch weiter zur Aussichtsplattform auf den 396 Meter hohen Pao de Azucar. Von hier kann man noch deutlich besser erkennen, wie eigentuemlich die Idee anmutet, eine Millionenstadt in dies extrem huegeliege Gebiet zu bauen. Ueberall, wo keine Berge in den Himmel ragen, stehen Hochhaeuser vor den vielen weissen Sandstraenden, die den unwirtlichen Uebergang zum Meer bilden. Wir genossen und fotografierten fast 1 1/2 Stunden lang, bevor wir wieder hinunter fuhren.



Zu Abend assen wir in einem italienischen Restaurant nahe unseres Hostels, welches uns schon bei jedem Vorbeigang aufgefallen war und das das, was es optisch versprach, auch halten konnte. Selbst wenn hier die Portionen durchaus etwas groesser haetten sein koennen.

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