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15.11.2004: (Sydney (Australien)) "Reisetagebuch - 15.11.2004"    [geschrieben von AlexSapp]

Ein langer und spannender Tag in Sydney neigt sich dem Ende. Ich bin wirklich frueh aufgestanden, habe gefruehstueckt und schon vor 9 das Hotel verlassen. Ich bin durch den Hyde Park ueber die mit vielen historischen Gebaeuden der Kolonialzeit bestueckten Macquarie St zu den Royal Botanic Gardens gelaufen. Beide Parks bzw. Gaerten sind sehr gut gepflegt und sehr ruhig, wobei Sydney generell keinen all zu hektischen Eindruck macht.

Der Botanische Garten fuehrt bis hinauf zum Opernhaus, das zum zentralen Fotomotiv der meisten Fotos avancierte, die ich heute gemacht habe. Von dort bin ich vorbei am Circular Quay, wo alle innerstaedtischen Faehren ablegen und welcher durch den angeschlossenen Bahnhof und Busbahnhof zu einem wichtigen Verkehrsknotenpunkt Sydneys wird.



Von dort ist es nur 5 Minuten zu Fuss nach the Rocks, der ersten Europaeischen Siedlung auf Terra Australis, wovon man dank einiger Restaurationen heute wieder recht viel sehen kann. Von dort hat man dann Zugang zur Sydney Harbour Bridge, der riesigen Bruecke, die den suedlichen Teil der Stadt mit dem touristisch weniger interessanten noerdlichen Teil verbindet.



Vom Lookout der Harbour Bridge hat man eine sensationelle Sicht ueber Sydneys Hafen und die zentralen Stadtteile. Auch vom Hafen selbst aus, der mich durch die Faehrverbindungen mit dem recht weit entfernten anderen Flussufer ein wenig an Hong Kong erinnerte, hat man eine schoene Aussicht, die man bei teuren Hafentouren nicht besser geniessen kann, als auf einer regulaeren Faherfahrt vom Circular Quay zum Darling Harbour, fuer die ich mich entschieden hatte. Von da aus ist man schon quasi in der Chinatown, die zwar sehr lebhaft ist und wo die Geschaefte auch ausser auf Englisch eben auch in chinesischen Schriftzeichen ueber ihre komplizierten Angebote informieren, doch gerade architektonisch ist es eher europaeisch, als chinesisch. Um guenstig guten Tee zu kaufen und mal wieder mehr Asiaten im Stadtbild zu sehen, als ehemalige britische Straeflinge, eignet sich der Stadtteil aber allemal.



Insgesamt hat mir die Stadt sehr gut gefallen. Besonders die Tatsache, dass eine Grossstadt sich so relaxed gibt und der sich ueber Kilometer erstreckende Hafen verleihen Sydney ein unvergleichliches Flair. Hinzu kommt, dass man die junge australische Siedlungsgeschichte in allen Einzeilheiten erleben und in grossen Teilen noch in Form historischer Gebaeude oder dem von Gefangenen geschaffenen Argyle Cut, einer handgeschlagenen "Schlucht" durch die Felsen in the Rocks sehen kann.



Die vielen gruenen Oasen der Stadt werden zur Mittagszeit von den Geschaeftsleuten gestuermt, die dort ihr Mittagessen zu sich und eine echte Auszeit von der Arbeit nehmen. Den Beweis dafuer, dass nicht nur das Arbeitsleben hier aushaltbar ist, sondern auch die Freizeit nicht zu kurz kommt, werde ich morgen antreten, wenn ich innerhalb von 13 Minuten mit dem Zug hinaus nach Bondi fahre.

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