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12.11.2004: (Cairns (Australien)) "Reisetagebuch - 12.11.2004"    [geschrieben von AlexSapp]

Heute war ich in Kuranda, einem 1200 Einwohner Ort, der nur 30 Kilometer von Cairns entfernt ist, jedoch einige hundert Meter hoeher liegt. Auf dem Weg dorthin passiert man ein grosses Stueck tropischen Regenwald, was natuerlich touristisch ausgenutzt wird. So gibt es ausser dem Bus, der 2 Dollar fuer die einfache Fahrt kostet, auch noch eine Eisenbahnlinie, die sog. Scenic Railway und eine Gondelbahn, mit der man ueber bzw. nahezu durch den Regenwald schwebt.

Diese beiden Transportmittel koseten jedoch einheitlich 35 Dollar fuer die einfache Fahrt und 48 Dollar fuer das Returnticket. Und da derzeit Trockenzeit herrscht, sind die Aussichten weit weniger spannend, als in Allen Broschueren dargestellt. Besonders bekam ich das am Barron-Wasserfall zu sehen, der der Eisenbahn einen eigenen Halt an einer Aussichtsplattform wert ist, durch 45 Minuten Fussmarsch ueber eine schmale Strasse durch den Regenwald aber auch von Kuranda selbst aus zu erreichen ist.



Als ich relativ verschwitzt dort ankam, war ich durchaus etwas enttaeuscht. Denn die beeindruckende Felswand, die nach heftigen Regenfaellen einen sehenswerten Wasserfall beherbergen, war ziemlich nackt und nur bei genauerem Hinsehen konnte man einen kleinen Rinnsal entdecken. Ich fotografierte zum Vergleich auch eine Seite aus dem "Gateway to Cairns", wo der Wasserfall in voller Pracht abgelichtet war. Obwohl nicht wie erwartet, war die Aussicht aber doch sehr schoen, so dass der Marsch dorthin sicher kein Fehler gewesen ist. Ansonsten besteht Kuranda allerdings nur aus 2 sehr grossen Maerkten, wo von Chinesinnen und westlichen Australiern Aboriginie Kunsthandwerk verkauft wird. Didgeridoos, Boomerangs, Holzschnitzarbeiten, T-Shirts, Koalastofftiere, Softdrinks und ein paar Restaurants um waehrend des 5 stuendigen Aufenthalts auch nicht zu verhungern. Um 15 Uhr wird Alles abgeschlossen, da dann der Scenic Railway und kurz spaeter die letzten Gondeln den Ort wieder verlassen.



Die letzten 30 Minuten bis zur Abfahrt meines Busses um 15.30 Uhr waren dann auch recht gespenstisch. Mit einigen Verkaeuferinnen und ein paar Schulkindern wartete ich auf den Bus, der uns wieder nach Cairns zurueck brachte. Dort durchforstete ich noch 2 Buechereien und fand den Lonely Planet South Amerika on a Shoestring nur neu, also fuer 49 AUSD, was mir doch etwas zu viel ist. Ich werde mein Glueck nochmal in Sydney versuchen.



Heute Abend gab es keinen meal voucher, sondern es war all you can eat Pizza night fuer 3 Dollar. Puenktlich um 19 Uhr lieferte der Pizzaexpress ca. 35 bereits fertig geachtelte Pizzen, woraufhin sich nahezu alle Bewohner des Asylum anstellten und in einer Art Kreislauf ein Pizzastueck nach dem Naechsten in Empfang nahmen. Nach 5 Runden gab es bereits so viele Leute, die entweder fertig waren oder zumindest eine kleine Pause einlegten, dass man es nur schwerlich schaffte, bis zum naechsten Vorbeikommen an der Ausgabestelle das letzte Stueck gegessen zu haben. Nach 2 weiteren gemuetlich gegangenen Runden habe ich mich dann auch aus dem Kreislauf verabschiedet.



Bevor ich ins Bett ging, unterhielt ich mich noch lange mit Hogan ueber die Geschichte Koreas, ueber Deutschland und Wiedervereinigungen, ueber den gemeinsamen Einmarsch des gesamtkoreanischen Teams in Sydney 2000 und die grossen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Unterschiede zwischen dem westeuropaeischen Lebensstandard bietenden Suedkorea und dem unter Hungersnoeten leidenden dritte Welt Land Nordkorea.




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