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22.07.2004: (Beijing (Peking)) "Reisetagebuch - 22.07.2004"    [geschrieben von AlexSapp]

Den heutigen Tag begannen wir recht spaet und mit leichtem Internetsurfen im Hotel. Unser einzig groesserer Programmpunkt war der Besuch des Himmelstempels, der in einem riesigen Park wenige Kilometer suedlich der Stadtmitte liegt. Da es auf dem Stadtplan ob der gewaltigen Ausmasse der Stadt recht kurz wirkt, entschieden wir uns, den Weg zum Suedtor der Anlage zu Fuss zu bewaeltigen. Nach 2 Stunden kamen wir voellig durchschwitzt dort an.

Von Abgeschiedenheit und Stille kann wegen der schier unglaublichen Menschenmassen keine Rede sein, doch tat es auch schon gut, dem Verkehrslaerm, den Baustellen und den Autoabgasen ein wenig entfliehen zu koennen. Bis zum Ende der Kaiserzeit war der Himmelstempel ueber 5 Jahrhunderte hinweg der Ort der wichtigsten alljaehrlichen Zeremonien und gilt noch heute als eines der bedeutensten Meisterwerke der kaiserlich chinesischen Baukunst.



Tatsaechlich sind die Bauten, allem voran die Halle der Ernteopfer, beeindruckende und wunderschoene Bauten, die um so erstaunlicher werden, wenn man weiss, dass sie komplett aus Holz jedoch ohne einen einzigen Nagel erbaut wurden. Nach gut 3 Stunden Besichtigung verliessen wir den Park durch das Nordtor, welches natuerlich fast 2 Kilometer naeher an unserem Hotel liegt, als das Suedtor, durch das wir hinein gekommen waren. Trotzdem nahmen wir fuer den Rueckweg den oeffentlichen Bus, der mit einem Yuan extrem guenstig war.



Unser Abendprogramm sollte aus einer original Pekingoper zu original Pekingente bestehen, doch sagte man uns im Hotel, dass die von uns ausgesuchte Oper Sommerpause habe, weshalb wir eine Touristenoper ohne Ente buchten. Die Oper war nicht gut. Einer kleinen Einfuehrung, die tatsaechlich wie Pekingoper wirkte, folgte eine nicht enden wollende akrobatisch sehenswerte Kampf- und Messerjonglierszene und nach nur einer Stunde war das Spektakel vorueber und wir wurden durch zahlreiche Souvenir- und Textilstaende wieder hinaus gefuehrt.



Da auch heute das Essen einer Pekingente nicht funktioniert hatte, assen wir in der Nahe des Hotels an einem kleinen Stand, wo wir sogar eine Sitzgelegenheit im Freien bekamen. Wir bestellten 3 verschiedene Gerichte, die zusammen 1,70 EUR kosteten und sehr schmackhaft waren. Einzig das Tofu, welches wir an Stelle der eigentlich gewuenschten Bohnen bekamen, schmeckte etwas langweilig. Nicht glauben konnten wir den Preis fuer die 0,64 Liter Flasche kalten chinesischen Bieres, welches nichtmal schlecht schmeckte. Auch bei der Bezahlung wollte das Lokal hierfuer wirklich nur 2 Yuan, sprich 20 Cent.



So kann es nicht verwundern, dass wir vor dem Hotel noch ein weiteres Bier zusammen mit Thomas und Flemming tranken, zwei Daenen, die wir im Wartesaal von Jining kennen gelernt hatten, jedoch waehrend der Fahrt nicht mehr gesehen haben, da sie ein Schlafwagen Ticket besassen. Die beiden wohnen ebenfalls im Far East Hotel und wir tauschten uns ueber unsere ersten Peking Erfahrungen sowie die Vorzuege der Insel Bornholm aus.

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