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21.06.2004: (Tbilissi (Tiflis) (Georgien)) "Reisetagebuch - 21.06.2004"    [geschrieben von AlexSapp]

Es wurde nicht mehr kaelter und die Luft im Abteil war angesichts 4 Schlafender nicht besonders gut. Ohne zu tief einzuatmen benutzte ich die Zugtoilette dann doch noch einmal, um mich etwas frisch zu machen. In Poti angekommen, musste ich dann feststellen, dass nicht Montags, sondern Dienstags das erste Schiff der Woche nach Sochi faehrt. Da Poti ein netter kleiner Ort und das Wetter hier am Meer ertraeglich ist, bin ich darueber aber gar nicht so boese.

Ich musste aber deshalb eine Unterkunft finden und noch georgische Lari holen. Beides nicht so einfach. Ich fand anfangs nur ein Hotel, welches allerdings nicht meine Preisklasse bediente, dann half mir en Georgier, der unter dem Wort Hotel im Sprachfuehrer Privatunterkunft gelesen hatte. Ich wohne jetzt in einer ca. 70 qm grossen 3 Zimmer KDB Wohnung mit Klimaanlage und Fernseher.



Es gibt in Poti keine Bank mit Bankomat, weshalb ich erstmals meine Kreditkarte nutzen musste, um Bargeld zu bekommen. In der Bank wurde ich von einer netten jungen Dame bedient, die die Datenuebertragung regelte. Dann wartete ich eine Weile, waehrend eine zweite, ebenfalls nette junge Dame die Daten fuer den Auszahlungsbeleg in den Computer eingeben, dreifach ausdrucken und dreifach unterschreiben musste. Ich bekam die Belege dann zur Unterzeichnung vorgelegt. Nach einer letzten Pruefung meiner Unterschriften durfte ich dann zur Leiterin der Bankfiliale gehen, die die Belege unterzeichnete und mich damit zur Kasse schickte, die eine Etage tiefer lag. Die dortige Mitarbeiterin stempelte die Belege ab, fuegte die Unterschriften Nr. 10 bis 12 hinzu und haendigte mir die umgerechnet 42 EUR aus. Im ganzen dauerte dies nichtmal 25 Minutten, und schon hatte ich wieder Bargeld.



Davon habe ich dann erstmal etwas gegessen, bevor ich mir den Ort ansah, der mit seinen typisch georgischen zweistoeckigen Haeusern mit einer ganz oder mindestens zweiseitig umlaufenden Veranda und mit sehr vielen Gruenflaechen im Stadtgebiet aufwarten kann. Natuerlich hat Poti auch Straende, doch wegen des im Stadtgebiet ins Meer muendenden Rioni ist die Wasserqualitaet, wegen des vielen Muells der Sandstrand nicht so einladend, wie es auf Grund des schoenen Umfeldes moeglich waere.



Morgen geht es dann weiter nach Sochi, womit mein Russland Aufenthalt beginnt. Die Ueberfahrt ist mit 45 USD schonmal sehr teuer. Meine Internetrecherche hat ergeben, dass auch Bahnfahren in Russland sehr teuer ist. Ausserdem muss man in jedem Ort, in dem man sich aufhaelt, sein Visum registrieren lassen, wobei russische Behoerden und Polizisten weniger an Recht und Ordnung interessiert sind, als vielmehr an Bakschisch. Ein wenig sorgvoll reise ich schon in dieses Land, zumal ich bisher bei russischen Behoerden nicht gerade auf Hilfsbereitschaft gestossen bin. Man muss abwarten.


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