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13.06.2004: (Tbilissi (Tiflis) (Georgien)) "Reisetagebuch - 13.06.2004"    [geschrieben von AlexSapp]

Ich habe kein Hotel gefunden, das mir einen besseren Preis nennen konnte. Dafuer habe ich viel von Tbilissi gesehen, da ich nur 3 Stationen mit der Metro fuhr und den Rest bis zur Stadtmitte, was nochmal 3 Stationen sind, gelaufen bin. Auf diesem Weg habe ich nicht nur ein schoenes Foto von der Narikala Ruine machen koennen, sondern auch die Metechi Kirche, eines der beruehmtesten Bauwerke Tbilissis, gesehen.

Nach einem guten Mittagessen war ich noch in einem echten Supermarkt, in dem es viele bekannte Marken zu kaufen gab, jedoch alles deutlich teurer als auf den zahlreichen Maerkten. Die 100g Tafel Milka Schokolade kostete mit 1,90 EUR z.B. soviel wie mein Mittagessen inklusive Kaffee und Cola. Dafuer koennte man auch 22 mal Metro fahren oder ca. 15 gefuellte Blaetterteigteilchen an den Strassenstaenden kaufen bzw. hat meine Zugfahrt dann umgerechnet 2 Tafeln gekostet.



Irgendwie fehlt in den Hauptstaedten aermerer Laender die Verhaeltnismaessigkeit, wenn man z.B. sieht, dass es auch hier Luxushotels fuer 190 EUR pro Nacht im Einzelzimmer gibt.



Kurz spaeter hatte ich dann die die deutsche Botschaft gefunden, die in der Naehe des Stadions von Dynamo Tbilissi liegt. Doch eine russische Botschaft fand ich nicht. Als ich suchend ueber meinem Reisfuehrer am Strassenrand sass, wurde ich von einer hilfsbereiten Georgierin aufgegabelt, die sich fuer mich so lange durchfragte, bis wir wussten, dass die russische Botschaft in Wake, nahe dem Wake Park, also nochmal 3-4 Kilometer weiter lag.



Ich lief dann auch dort hin und fand schliesslich die Botschaft, von der ich dann mit einem Bus zurueck ins Zentrum fuhr, um fuer morgen frueh zu wissen, wo ich in welche Linie einsteigen muss.



Der Bus war ein Erlebnis. Ein uralter sowjetischer Elektrobus, der eine Geschwindigkeit vorlegte, dass ich fast ueberlegen muss, morgen doch zu laufen, weil es schneller ist, gelenkt von einem ebenso ramponiert aussehenden Fahrer. Als ich beobachtete, wie wenig, bzw. wenn ueberhaupt dann mit welcher Verzoegerung dies Vehikel auf die ausladenden Lenkbewegungen des Fahrers reagierte, war ich doch ueber die angepasste Geschwindigkeit gluecklich.



Nachdem ich im Hotel ankam und mich von dem langen Tag bei heute sehr hohen Temperaturen erholt hatte, sah ich mir mit den anderen Gaesten und Mitarbeitern das EM Spiel Kroatien-Schweiz an. Nun werde ich auch das Highlight des heutigen Tages, Frankreich gegen England verfolgen.

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