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23.12.2006: (Bangalore (Indien)) "Abenteuer Verkehr"    [geschrieben von NoSt]

Heute will ich mich mal kurz dem indischen Strassenverkehr widmen. Jeder hat ja schon von dem Chaos auf den Strassen der indischen Grossstaedte gehoert. und was soll ich sagen...es stimmt.

Allerdings faellt das ganze dann doch noch etwas krasser aus, als man sich das vorgestellt hat. Ampeln gibt es nur selten, Fussgaengerueberwege noch weniger, daher ist es fast lebensgefaehrlich, die Strasse zu ueberqueren. Leider laesst sich das nicht immer vermeiden, also sollte man sich tunlichst an die Einheimischen halten. und auch fuer
Fussgaenger gilt hier:

WER BREMSt, verliert.

Also auf keinen Fall stehen bleiben, eher in kontinuierlich schnellem Tempo rueber, wenn sich eine kleine Luecke bietet..

die wohl schnellste Moeglichkeit, von a nach b zu gelangen sind die zahlreichen Motor-Rikschas. Das Fahrrad-pendant gibt es hier nicht mehr. Wer also den Gestank und die Abgase nicht scheut, sollte Rikscha fahren.
Ein grossartiges Erlebnis. Nebenbei sieht man eine Menge von der Stadt. Allerdings sollte man darauf bestehen mit 'meter' zu fahren - es sei denn man kennt den ungefaehren Preis und kann so einen Festpreis abmachen.

ALLES IN allem ist hier fuer den westlichen Touristen sowieso alles billig, aber man sollte sich nicht allzu sehr uebers Ohr hauen lassen. Wir haben hier allerdings weitgehend gute Erfahrungen gemacht. Nur abends werden die Rikscha-Fahrer dreister. nach 20h duerfen sie den 1,5fachen Preis verlangen, versuchen aber oftmals den 3-4fachen rauszuschlagen. Im Zweifel nimmt man in einem solchen Fall eine andere Rikscha. Es gibt mehr als genug davon.

Das Essen war bisher noch relativ human. Ich habe allerdings sicher davon profitiert, dass wir ziemlich oft in der Krankenhauseigenen Kantine gegessen haben, in der auf die Kranken doch Ruecksicht genommen wird. Ein Genuss sind die Saefte, die man mit empfindlichem Magen allerdings meiden sollte....so wie ich das die naechsten paar Tage tun werde... eigentlich gehts mir aber (noch immer) sehr gut. Ich bin also vom Indienvirus, der einen auf die gekachelte Abteilung zwingt noch weitgehend verschont geblieben. Ich warte schon drauf, wenns richtig scharf wird.

Heute abend werden wir gut 400km weit an die Kueste nach GOKARMA fahren. Das dauert mit dem BUs 12 Stunden, kostet dafuer aber nur etwas mehr als 5 Euro. Wir sind sehr gespannt und hoffen doch sehr auf einen nicht so schlimmen Bus...anschliessend werden wir dann hoffentlich Weihnachten und evtl. auch den Jahreswechsel an der Kueste des indischen Ozeans verbringen. Auch nicht schlecht...

Ich wuensche Euch allen auf jeden Fall wunderschoene Weihnachten und einen guten Rutsch.
Norbert

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