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28.03.2005: (Knysna (Südafrika)) "Reisetagebuch - 28.03.2005"    [geschrieben von AlexSapp]

Um auf jeden Fall ein Ticket fuer den Zug, die alte Dampflok, die zur Belustigung der Touristen zwischen Knysna und dem 60 Kilometer entfernten George pendelt, zu bekommen, ging ich heute morgen noch vor dem Fruehstueck hinunter zum Bahnhof und erreichte das Ticketbuero um exakt 8 Uhr, und damit 15 Minuten eher als die Mitarbeiterin, die das Buero aufschloss. Die Zeit reichte trotzdem aus, um vor der Abfahrt des Zuges um 9.45 wieder zurueck ins Hostel zu gehen, mein Fruehstueck dort zu mir zu nehmen, auszuchecken und wieder zum Bahnhof hinunter zu laufen.

Im gesamten Zug war ich der Einzige, der mit viel Gepaeck unterwegs war und ich war auch einer der ganz wenigen, die beim zweiten Stopp der Bahn in Wilderness ausstiegen, waehrend fast alle anderen Fahrgaeste bis nach George durchfuhren, um dort entweder nach 2 Stunden mit dem selben Zug wieder zurueck zu fahren, oder sich sogar mit vorbestellten Taxis zurueck fahren zu lassen, nur um einmal mit dieser Eisenbahn gefahren zu sein.



Nachdem ich die Bahn in ihrer urspruenglichen Funktion, naemlich als gemuetliches, wenn auch in dem Fall etwas zu teures oeffentliches Verkehrsmittel genutzt hatte, lief ich in dem kleinen Ort Wilderness zum Beach House Backpackers, von dessen Balkon im Obergeschoss, wo sich mein Dormitory befindet, man einen atemberaubenden Blick ueber den nur 30 Meter entfernt rauschenden Strand hat.



Dieser mehrere Kilometer lange Strand hat fantastische Wellen, die ich heute nicht zum Baden nutzte, da das Wetter einmal mehr staendig leicht bis mittel bewoelkt war. Das ist ideales Wetter zum Wandern, weshalb ich mich auf den Weg zum Aussichtspunkt Map of Africa machte, der auf einem Berg am Rand des Ortes einen herrlichen Blick ueber den Wilderness Beach und das gesamte als Naturschutzgebiet geschuetzte bergige Hinterland freigibt. Von dort oben starten auch die Gleitschirmflieger ihre Fluege, um nach einer halben Stunde in der Luft am weiten, weissen Strand zu landen.



Nachdem ich fuer den Rueckweg einen kuerzeren und schoeneren Weg als die lange Strasse gefunden hatte, kaufte ich mir ein halbes Brot und etwas Wurst und ass am Strand mein rustikales Mittagessen. Ich wollte auch noch den Ort selbst etwas besser kennenlernen, doch ausser dem kleinen Supermarkt und den 3 oder 5 Restaurants im Ortskern gibt es in Wilderness nur noch viele Gasthaeuser, zwei Hotels und eben den wunderbaren Strand und eine Telefonzelle.



Ich reservierte, da morgen alles ausgebucht ist, fuer Mittwoch ein Bett im Santos Express in Mossel Bay und mache es nun vom morgigen Wetter abhaengig, ob ich einen relaxten Tag am Strand verbringe und dann noch eine zweite Nacht hier bleibe oder ob ich morgen schon nach George oder gar bis nach Mossel Bay weiterreise und dort nach einer Nacht in einer anderen Unterkunft in den Santos Express umziehe.

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