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09.02.2005: (Cusco / Macchu Picchu (Peru)) "Reisetagebuch - 09.02.2005"    [geschrieben von AlexSapp]

Da die Kathedrale von Cusco ziemlich teure 13 Soles oder gut 3 EUR Eintritt kostet, jedoch waehrend der Messe oder genauer zwischen 6 und 9 Uhr morgens fuer jedermann kostenlos geoeffnet ist, gingen wir noch vor dem Fruehstueck die 50 Meter zum Plaza de Armas und besichtigten die Kathedrale, ohne Eintritt zu zahlen. Diese hat einige gigantische Malereien an den Waenden, sowie sehr viele seitliche Kapellen, so dass sie wie 12 Kirchen in einer wirkt.

Um kurz vor 10 waren wir bei unserem Touranbieter, um zu unserer berittenen Tour zu den 4 Incaruinen nordoestlich ueber der Stadt zu starten. Per Taxi wurden wir zu einer Wiese gefahren, wo Ceci, eine Peruanerin aus Lima und ich unsere Pferde bekamen. Unser Pferdefuehrer bekam leider kein eigenes Pferd, sondern musste neben uns her laufen, weshalb wir nur auf dem letzten Stueck zurueck zur Pferdekoppel mal etwas schneller reiten konnten.



Die erste Ruine auf dem Weg war Qenko, ein riesiger Feldblock, in den Wege, Tunnel und sogar eine kleine Gebetsstaette mit Altar eingehauen wurden. Unser Besuch am Tambo Machay, dem sogenannten Bano del Inca, wurde von einem Regenschauer gestoert, weshalb wir uns nur kurz dort aufhielten, um ein Foto zu machen. Kurz dahinter, allerdings schon wieder ohne Regen, sahen wir uns die kleinen Ruinen Puca Pucara an, die verhaeltnismaessig unspektakulaer sind.



Da Sacsayhuaman, die interessantesten Ruinen in unmittelbarer Stadtnaehe, direkt neben unserer Pferdewiese liegen, gaben wir zunaechst unsere Pferde zurueck, bevor wir ohne Begleitung dorthin gingen, was aber weniger schlimm war, da der Pferdefuehrer ohnehin nichts ueber Ruinen zu erzaehlen hatte, sondern lediglich dazu da war, die Pferde im Notfall in die richtige Richtung zu dirigieren. Die zickzackfoermige Ruine mit einer grossen ebenen Gruenflaeche in der Mitte waren dennoch faszinierend, zumal die bearbeiteten Felsbrocken, die hier Verwendung finden, teils bis zu 200 Tonnen schwer sind.



Zurueck in die Stadt liefen wir, wobei wir auf eine wirkliche Seltenheit in der Umgebung Cuscos stiessen. Zwei Lamas kreuzten unserem Weg und waren nicht in Begleitung einer traditionell gekleideten Frau oder eines Kindes, die Geld fuer ein Foto verlangen. Ceci wollte unbedingt den Kopf eines Lamas streicheln, was ihr auch gelang. Dem Lama selbst gefiel das weniger und es wehrte sich, wie Lamas das nun einmal tun. Die Mixtur aus relativ frischem sowie bereits die ersten Stufen des Verdauungsprozesses hinter sich habennden Graesern des Wiederkaeuers roch streng und traf Ceci mitten im Gesicht sowie auf ihrer Kleidung. Vor dem Mittagessen holten wir daher noch unser Gepaeck aus dem Hotel und Ceci durfte zum Glueck nochmal die Dusche benutzen, obwohl wir bereits ausgecheckt hatten.



Um 16 Uhr begleitete uns John, der Manager der Agentur, zum lokalen Busbahnhof, besorgte die Tickets und setzte uns in den Bus nach Ollantaytambo, wo wir reichlich 1 1/2 Stunden vor Abfahrt des Zuges nach Aguas Calientes ankamen, die Zeit aber sicherheitshalber im Bahnhofsgebaeude verbrachten, um den teuren Zug bloß nicht zu verpassen. Es war nach 10 Uhr, als wir in dem Ort unterhalb von Machu Picchu ankamen, wo wir unser zugewiesenes Zimmer wechselten, da es direkt ueber dem Ofen lag und man sich somit zwischen trockener Hitze und tropischem Ungeziefer wegen geoeffnetem Fenster entscheiden haette muessen.



Wir assen im einzigen noch geoeffneten Restaurant noch ein ueberteuertes Baguette und versuchten ein Glas unseres Chicha, was dazu fuehrte, das wir den Rest in den Ausguss des Gemeinschaftsbades gossen, da unser neues Zimmer nicht ueber ein eigenes Bad verfuegt.


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