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04.02.2005: (Puno (Peru)) "Reisetagebuch - 04.02.2005"    [geschrieben von AlexSapp]

Nachdem wir die letzten Tage immer recht frueh aufstehen mussten, schliefen wir heute einmal aus, da wir fuer den Tag nichts anderes geplant hatten, als die Grenze nach Peru zu ueberqueren und uns in Puno, der ersten groesseren Stadt am peruanischen Ufer des Titicacasees, eine Unterkunft zu suchen und ggf. ein wenig die Stadt zu erkunden. Wir goennten uns vor der Abfahrt sogar noch ein langes und fuer bolivianische Verhaeltnisse teures Fruehstueck.

Von Copacabana nahmen wir ein Taxi zur Grenze, da dies nicht teuer war und wir somit nicht warten mussten, bis einer der Minibusse so voll ist, dass er abfahren wuerde. Zuvor hatten wir im Ort unsere restlichen Bolivianos in peruvianische Soles getauscht, was bei mir ziemlich viel war, da ich mit hoeheren Kosten kalkuliert hatte. Die letzten 26 Bolivianos wandelten wir an der Grenze in Pringels und KitKat um.



Mit einem Minibus, der mit den tendenziell groesser und staemmiger wirkenden Peruanern noch voller zu sein schien als unsere Transportmittel in Bolivien, fuhren wir in 2 1/2 Stunden nach Puno, einer nicht sonderlich sehenswerten Stadt, in dessen Umgebung es aber einige Sehenswuerdigkeiten gibt, die jedoch meist nur im Rahmen einer Tour oder mit einem eigenen Fahrzeug besucht werden koennen.



Da der Karneval in Puno sehr beruehmt ist, haben wir eine relativ teure Unterkunft nehmen muessen, zu der wir uns per Fahrradkurier haben bringen lassen. Da die beiden schlitzoehrigen Fahrer uns trotz der spaeten Stunde auch noch eine leicht ueberteuerte Tour anboten, legten wir nur unser Gepaeck ab und machten alsdann die Tour nach Sillustani, wo wir interessante Begraebnisstaetten der Collas besichtigten, welche relativ hohe Steintuerme sind, in denen je 3-12 Personen ihre letzte Ruhestaette fanden.



Sillustani befindet sich auf einer Halbinsel im Umayo See, der einst zum Titicacasee gehoerte, jedoch seit mehreren Jahrhunderten von diesem getrennt ist. Die Begraebnistuerme, Chullpas genannt, sind bis zu 12 Meter hoch und sehen in der sonst nahezu unbevoelkerten Landschaft sehr beeindruckend aus. Auf der Rueckfahrt hielten wir noch an dem regional typischen Lehmhaus einer Ayrana Familie, dessen Lebensweise man sehr schoen erleben konnte und wo wir einige lokale Spezialitaeten probieren durften.



Als wir zurueck waren, buchten wir noch eine 2-taegige Tour ab morgen frueh, bei der wir zwei Inseln im Titicacasee sowie das Volk der Uros besuchen werden, die auf kuenstlichen Inseln im See leben. Die Tour kostet nur 12 EUR, was angesichts der Bootsfahrten, der Mahlzeiten und der Unterkunft verdammt guenstig ist.



Natuerlich sahen wir uns auch noch ein wenig von der Stadt an, doch da es bereits dunkel war, konnten wir weder vom Parque Pino noch vom Plaza de Armas viel erkennen. Dafuer durften wir eine karnevalistische Parade miterleben, zu der sich scheinbar die gesamte Stadt im Zentrum versammelte, so dass es so voll war, dass wir beim sehr guten Abendessen kein Dessert bekommen konnten, da dies aus einer nahen Eisdiele stammt, die zum Restaurant gehoert, die aber wegen der enormen Menschenmenge nicht zu erreichen war.

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