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26.12.2004: (Buenos Aires (Argentinien)) "Reisetagebuch - 26.12.2004"    [geschrieben von AlexSapp]

Unser erster kompletter Tag in Buenos Aires und nicht nur die Luft sondern auch das Wetter war heute sehr gut. Sehr gemuetlich liessen wir uns das Fruehstueck im Hostel munden, checkten danach jedoch aus, da uns zwei Zimmerkollegen stoerten, die stets morgens zwischen 7 und 10 Uhr aus dem Buenos Aireser Nachtleben zurueckkommen und dann bis 6 oder 8 Uhr Abends schlafen, so dass man selbst wenn man um 5 Uhr Nachmittags mal eben eine kleine Pause bei der Stadterkundung einlegen will, das Licht nicht anmachen darf und leise sein muss.

Zudem hatten wir einige Hundert Meter die Strasse hinunter ein Hotel gesehen, in dem das Doppelzimmer nur unwesentlich teurer ist, als 2 Dormbetten im Hostel. Wir zogen also dort ein und hatten ausser einem Fernseher auf dem Zimmer auch ein eigenes Bad. Zudem ist auch hier das Fruehstueck inbegriffen.



Westlich der Av. 9 Julio gingen wir zunaechst nach Montserrat und weiter nach Constitucion, zwei Stadtteile die, heute weniger als frueher, Kuenstlerviertel sind, wo aber leider schon sehr viel der historischen Bausubstanz dem Zahn der Zeit nachgeben musste oder sich gerade in diesem Prozess befindet. Die Bebauung ist laengst nicht so prachtvoll und so hoch, wie die Gebaeude im Microcentro rund um die Av. Mayo, Av. Corrientes oder die Fussgaengerzonen, doch trotzdem sehr schoen, weshalb es sehr schade ist, dem Verfall zusehen zu muessen.



Oestlich der 9 Julio kommt man nach San Telmo, einem sehr interessanten aber nicht zu touristischen Stadtteil mit dem zentralen Plaza Dorrego, auf dem am heutigen Sonntag ein sehr interessanter und lebhafter Troedelmarkt zu finden war. Drumherum gibt es einige gemuetliche Cafes, zum Teil mit auf Touristen abzielenden Tangovorfuehrungen, die leider die notwendige Authentizitaet vermissen lassen. Von dort liefen wir ueber die Paseo Colon wieder nach Norden, vorbei am Plaza de Mayo, durch die Fussgaengerzone der Florida bis zum Parque San Martin.



In der nachmittaeglichen Sonne bzw. dem Halbschatten der Baeume ruhten wir uns von unserem weiten Weg aus, bevor wir auf den im Park stehenden Uhrturm fuhren, der eine Kopie des Londoner Big Ben ist und passend der Torre de los Ingelses genannt wird. Von der Aussichtsplattform, die bequem per Fahrstuhl zu erreichen ist, hat man eine gute Sicht auf den Hafen sowie den Rio de la Plata, der hier ueber 30 Kilometer breit ist, was durchaus die Frage aufwirft, ob es sich tatsaechlich um den breitesten Fluss der Welt oder doch eher einen Meeresarm handelt.



Zu Abend versuchten wir Parillada, eine regionale Spezialitaet aus verschiedenen fetttriefenden Fleisch- und Wurstsorten, die gegrillt ohne Beilagen serviert werden. Was koestlich klingt, ist bei einer Mischung aus Nieren und anderen Innereien, dazu uebel riechender Blutwurst und einem extrem trockenen Stueck Gefluegel nach unserer uebereinstimmenden Meinung eher als Hundefutter fuer hartgesottene Strassenkoeter, denn als Abendessen fuer verwoehnte Europaeer geeignet.



Nach nur noch einem teuren Bier waren wir frueh wieder zurueck im Hotel.

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