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24.12.2004: (Buenos Aires (Argentinien)) "Reisetagebuch - 24.12.2004"    [geschrieben von AlexSapp]

Die Nacht wurde noch ziemlich stuermisch, was der Grund dafuer ist, dass der Bus Buenos Aires erst um 9.20 Uhr und nicht planmaessig um 9 erreichte. Auch am hiesigen Busbahnhof gibt es eine Touristeninformation und Unterkunftanbieter. Nachdem ich mich fuer ein vom HI, dem internationalen Hosteling Verbund akkreditierten Hostel mitten im Zentrum entschieden hatte, beschloss ich, dort hin zu laufen, um bereits auf dem Weg etwas von der Stadt zu sehen.

Was ich zu sehen bekam, war aeusserst beeindruckend. Ueber die Av. Leandro Alem lief ich bis zum Plaza de Mayo, um welchen herum prachtvolle Bauten aus dem 19. Jahrhundert stehen. Diese Bebauung setzt sich die gesamte Av. de Mayo entlang fort, bis zum majestaetischen Palacio de Congreso am Plaza Congreso. Von dort ist es lediglich ein Block zum sehr zuvorkommenden St. Nicolas Hostel, wo ich dank meiner DJH Mitgliedschaft preislich gerade noch im selbstgesteckten 5 EUR Rahmen bleibe. Ausser der Av. Mayo in Ost-West-Richtung sowie der einen gesamten Strassenblock breiten Av. 9 Julio, die die Hauptverkehrsachse von Norden nach Sueden ist, sind die Einbahnstrassen des Zentrums sehr schmal und es macht Spass diese planlos per Pedes zu erkunden. Ab Mittag schlossen jedoch nach und nach alle Geschaefte, die meisten Restaurants und zuletzt sogar die Kioske, so dass ich nach einem kurzen Telefonat mit meinen Grosseltern und einem weiteren mit meinen Eltern ins Hostel zurueckging.



Den Abend verbrachte ich mit vielen weiteren Gaesten im Hostel, wo ein Abendessen angeboten wurde, von dem ich mir etwas mehr versprochen habe. Doch im Preis waren auch die Getraenke inbegriffen, wovon auch reichlich Gebrauch gemacht wurde. Zu Beginn unterhielt ich mich mit 2 Nepalesen, die fuer wohltaetige Zwecke unter dem Motto 111 Laender in 5 Jahren noch bis 2008 um die Welt radeln und Spenden sammeln.



Den Grossteil des Abends verbrachte ich jedoch am Tisch mit 2 netten Schwedinnen und einem Suedafrikaner. Charlotte studiert Sprachen und so war es mit spaeter werdender Stunde sehr unterhaltsam, da wir jeweils fuer eine gewisse Zeit nur eine Sprache zuliessen, was gegen 2 Uhr Nachts in einem Kauderwelsch aus Deutsch, Englisch, Spanisch, Franzoesisch und Schwedisch endete.



Den heiligen Abend feiert man hier aehnlich, wie bei uns Sylvester. Puenktlich ab 10 Minuten vor 12 gingen Boeller und Feuerwerk los, wir stiessen mit Sekt an und erhoeten unsere Schlagzahl. Als um 2.30 Uhr der Minibusshuttle zum Pacha abfuhr, der inklusive VIP Eintritt jedoch ohne Getraenke 65 Pesos oder 16 EUR kostete, entschied ich, besser Schlafen zu gehen und die anderen weiterfeiern zu lassen. Obwohl die Nacht im Pacha bei 140 BpM sicher noch deutlich laenger dauerte, kann ich trotzdem sagen, einen sehr schoenen Abend gehabt zu haben, wenn es auch eher wie ein Sylvesterabend wirkte.

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