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19.12.2004: (Valparaiso (Chile)) "Reisetagebuch - 19.12.2004"    [geschrieben von AlexSapp]

Als wir gestern Abend in Valparaiso ankamen, empfing uns am Busbahnhof ein junger Mann, der uns eine Unterkunft fuer 3.000 Pesos pro Person und Nacht anbot. Da das guenstiger ist, als das von uns ausgesuchte Hostel und zudem vom Busbahnhof aus besser erreichbar, nahmen wir das Angebot an und wohnen nun in einer Privatunterkunft, in der wir jeder ein eigenes Zimmer haben. Lediglich die Dusche ist etwas schaebig und das Warmwasser nicht sehr warm und nach einer knappen Minute wieder kalt.

Wir gingen noch etwas Essen und machten einen kurzen Gang ueber den Weihnachtsmarkt auf dem Plaza Italia, bevor wir zu Bett gingen. Heute morgen bestaetigte sich unser erster Eindruck, nach dem Valparaiso eine sehr schoene, geschaeftige Stadt ist, die malerisch zwar am Meer liegt, doch grosse Teile befinden sich auf den vielen steilen Huegeln, die durch 15 innerstaedtische ascensors am schnellsten und bequemsten erreichbar sind. Einige davon haben wir heute ausprobiert und waren ueberrascht, dass die zwischen 1880 und 1915 erbauten und teils auch danach aussehenden Bahnen doch so gut funktionieren.



Durch den flachen, "El Plan" genannten Teil der Stadt, wo sich das staedtische Leben mit Kneipen, Restaurants, Geschaeften und Maerkten abspielt, gingen wir, vorbei am Plaza OHiggins und am Nationalkongress, zum Flea market, wo der ascensor Lecheros hinauf zum gleichnamigen Huegel fuehrt. Von dort hat man eine gute Sicht auf den oestlichen Teil der Stadt. Wir liefen dann den Huegel wieder hinunter und weiter Richtung Ortsausgang bis zum Strand, wo wir ein paar Stunden Sonne tankten und im Wasser sogar mehrere Seeloewen beobachten konnten.



Wir nahmen vom Strand einen Stadtbus ins Zentrum, um den westlichen Teil El Plans zu erkunden. Dieser konzentriert sich rund um den zentralen Plaza Sotomajor. Hier steht ein grosses Kriegsheldendenkmal und der Platz ist von fantastischen historischen Bauten umgeben. Wir fuhren mit dem ascensor Concepcion auf eben diesen Huegel hinauf, wo eine sehr gute Wohngegend mit hellen zweigeschossigen Bauten und einer sehr relaxten Athmosphaere liegt.



Am Pier, der sich an den Plaza Sotomajor anschliesst, bestiegen wir ein Boot und machten eine eigentlich 30minuetige Hafenrundfahrt. Da zwischendurch mehrfach der Motor abstarb und nur schwer dazu zu bringen war, uns doch wieder zurueck zu bringen, dauerte unser Ausflug durch den geschaeftigen Hafen gut eine Stunde. Nach dem Abendessen in einem chinesischen Restaurant fanden wir eine nette kleine Kneipe, die einen 2 Liter Pitcher Bier fuer 2.000 Pesos anbot. Nach dem dritten davon gab ich im Rahmen der Karaoke Nacht "My Way" von Frank Sinatra zum Besten, waehrend Sebastian ein Lied aus Dirty Dancing auf seine Weise interpretierte. Als auch der fuenfte Pitcher geleert und noch einige weitere Evergreens gesungen waren, machten wir uns volltrunken auf den Weg nach Hause.

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