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14.12.2004: (Rapa Nui (Osterinsel)) "Reisetagebuch - 14.12.2004"    [geschrieben von AlexSapp]

Ueber unsere Vermieterin Angelica habe ich heute morgen fuer die naechsten 2 Tage ein Fahrrad gemietet. Wiederum sind die Preise mit 12 USD pro Tag ziemlich hoch und ueberall identisch. Da ich ueber Angelica gemietet habe, bekam ich allerdings dafuer ein sehr gutes Fahrrad. Ein recht neuer Giant Rahmen und ein solides 21 Gang Shimano Schaltwerk. Wegen der vielen Vulkane geht es hier sehr viel auf und ab, daher ist eine funktionierende Schaltung nicht unwichtig.

Fuer heute habe ich mir die Suedostkueste vorgenommen. Aufgrund des heute enorm starken Windes fuehlte ich mich auf dem Hinweg ein wenig wie Don Quichote. Zudem hatte ich Probleme, mich adaequat vor der Sonne zu schuetzen, da mein Hut solchen Winden nicht gewachsen ist. Leider liess der Wind am Nachmittag nach, so dass ich fuer den Rueckweg nicht den erhofften Anschub bekam. Stattdessen brannte die Sonne auf den Asphalt und sorgte so fuer echtes Jan-Ullrich-Wetter, welches mir deulich lieber war, als der Kampf gegen den Wind.



Fast am anderen Ende der Insel liegt eine Moai Staette, an der 15 dieser Steinmaenner wieder auf ihre Podeste gestellt wurden, was ein ziemlich imposantes Bild ist, zumal wenn man bedenkt, dass es zur Entstehungszeit der Moai vor einigen Jahrhunderten noch keine modernen Hilfsmittel zum Transportieren oder Aufstellen der Tonnenschweren Moai gab. Erst recht nicht auf dieser Insel.



Von dort fuhr ich zurueck bis zum Vulkan Rano Raraku, wo alle Moai entstanden, also aus dem Lavagestein geschlagen wurden. Diese gesamte Umgebung ist mit fertigen und halbfertigen Moai uebersaeht. Insgesamt liegen und stehen hier rund 300 davon herum. Zudem kann man an vielen Stellen des Felsens sehen, dass angefangene Moai, vom Anfangsstadium bis zu fast fertigen Ausfuehrungen noch fest mit dem Fels verbunden sind. Man sieht sehr gut, dass die Arbeit an den Moai sehr ploetzlich eingestellt worden sein muss.



Gegen die Sonne kaempfte ich mich danach zurueck in den Ort und fand ein etwas weniger teures Restaurant, in dem ich nach einer anstrengenden Radwanderung mein Abendessen zu mir nahm. Morgen Abend werde ich mal das Restaurant neben unserem Hotel ausprobieren. Wenn Angelica mich dort anmeldet oder dort hinbringt, bekomme ich naemlich fuer auf der Insel sehr guenstige 3.500 Pesos (ca. 4,60 EUR) ein ganzes Menu und obwohl auch das heutige Essen sehr lecker war, war der Preis nicht ganz gerechtfertigt.


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