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03.09.2004: (Jaipur (Indien)) "Reisetagebuch - 03.09.2004"    [geschrieben von AlexSapp]

Ich sitze im Nachtzug von Ajmer nach Udaipur und fuehle mich etwas unwohl. Denn anders als sonst gibt es auf dieser Strecke keine spezielle Auslaenderquote und somit auch kein Abteil, in dem sich diese treffen. Stattdessen befinde ich mich in einem Wagon, in dessen einer Haelfte ausser mir nur ein weiterer Reisender mitfaehrt, dieser dafuer mit 5 oder 6 riesigen gefuellten Saecken, die es hier im Abteil etwas ungemuetlich machen. Bevor ich aus Pushkar abreiste, ging ich noch einmal komplett um den See und schrieb unter dem Schatten eines Baumes ein paar Postkarten. Kurz vor der Abfahrt des Busses bestieg ich noch einen kleinen Huegel, um Pushkar und den gestern von mir erkommenen Berg nochmal abzulichten.

In Ajmer habe ich dann meinen Rucksack am Bahnhof in Verwahrung gegeben und mir einige Tempel und Moscheen angesehen. Unter anderem auch die sagenumwobenen Ruinen der 2 1/2 Tage Moschee sowie Dargah, einen der bedeutensten muslimischen Pilgerorte in Indien. Ob des selbst fuer indische Verhaeltnisse aussergewoehnlichen Gerummels um den Moscheenkomplex verzichtete ich darauf, mir Dargah von Innen anzusehen. Schon das Passieren des Eingangs in der ohnehin engen Altstadt Ajmers war mir Erlebnis genug.



Obwohl nach der Unabhaengigkeit Indiens ein blutiger Buergerkrieg zwischen Hindus und Moslems folgte, der nur durch massive Voelkerwanderungen und die Schaffung des hinduistischen Staates Indien sowie der beiden islamischen Staaten West- und Ostpakistan, welches heute als Bangladesch bekannt ist, beendet werden konnte, sind der Islam und die zugehoerigen Moscheen noch immer fester Bestandteil des durchschnittlichen indischen Stadtbildes. Und anders als das derzeit in Nepal der Fall ist, funktioniert das Miteinander der Religionen und Pilgerschaften hier sehr gut.



Da ich mich in der huegeligeren Haelfte Rajastans befinde, verfuegt auch Ajmer ueber einen von einem Fort gekroenten Berg, den ich selbstverstaendlich auch noch bewaeltigte, um mir auch Ajmer von oben anzusehen. Einige Male wurde ich von Indern angesprochen, die nicht nur betteln oder mich uebers Ohr hauen wollten, sondern tatsaechlich in einem Auslaender etwas aussergewoehnliches sahen und entweder nur wissen wollte, wo ich her komme, oder gleich ein Foto mit mir machen wollten.

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