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17.07.2004: (TransSib) "Reisetagebuch - 17.07.2004"    [geschrieben von AlexSapp]

Um kurz nach 6 Uhr morgens sind wir in Ulan Bator angekommmen. Erwartumgsgemaess wurden wir abgeholt und zu unserer Gastfamilie gebracht, wo wir alsdann fruehstueckten. Danach wurden wir zu einer Stadtfuehrung abgeholt, die zunaechst etwas still und planlos verlief, da wir eine echte Fuehrung erwarteten, waehrend unsere Fuehrerin davon ausging, uns in erster Linie als Uebersetzerin zur Verfuegung zu stehen.

Als wir die Situation verstanden hatten, gingen wir ins Gandan Kloster, ein aktives lamaistisches Kloster mit einer ueber 25 Meter hohen Bodhisattvas Statue. Wir drehten Gebetsmuehlen und schauten den Lamas bei ihren rituellen Gebeten zu.



Recht lange hielten wir uns auch im Nationalmuseum auf, welches sich direkt am nach dem Volkshelden im Befreiungskampf gegen China benannten Suche Bator Platz liegt, in dem man viel ueber die Geschichte des 1925 weltweit zweiten kommunistischen Landes lernen kann. Auch ueber die traditionelle Lebensweise der Mongolen und den beruehmten Dschingis Khan gibt es dort viel zu erfahren.



Dafuer, dass die Mongolei ein mit 2,4 Mio Einwohnern auf einer Flaeche, die 7 mal so gross ist wie Deutschland, sehr spaerlich bevoelkerter Staat ist, in dem noch immer fast 1/4 der Bewohner Nomaden sind, wirkt die Hauptstadt extrem westlich, mit reger Bautaetigkeit, vielen Hochhaeusern, guten, asphaltierten Strassen, westlich aufgemachten Einkaufszentren, Kneipen und Restaurants sowie einem recht sauberen Erscheinungsbild. Der Verkehr haelt sich in Grenzen, da die Anzahl der Mongolen mit eigenem Auto noch recht ueberschaubar ist. Man findet alle paar Meter ein Internetcafe und funktionierende Ampeln, deren Farbenspiel allerdings scheinbar eher Dekoration ist, als verkehrsregelnde Wirkungen zu erzielen.



Abends trafen wir uns mit Stefan und Christian im Khan Braeu Biergarten, welcher zu der 1996 gegruendeten deutsch-mongolischen Brauerei in Ulan Bator gehoert, wo wir auch 2 Suedafrikanerinnen trafen, die wir auf Olchon schon gesehen, spaeter im Zug dann kennen gelernt und morgens am Bahnhof wieder aus den Augen verloren hatten. Nun habe ich eine Adresse mehr in Suedafrika und, da die beiden mit einer Australierin im Biergarten waren, die sie in ihrem Hostel kennen gelernt hatten, habe ich auch in Down Under nun eine weitere Kontaktadresse.



Das Bier im Khan Braeu hat allerdings nicht nur westliche Qualitaet, sondern mit 1,50 EUR auch einen ebensolchen Preis. Da der Biergarten uebrigens nicht nur in unserem Reisefuehrer, sondern auch im Lonely Planet und im Rough Guide als Treffpunktt genannt wird, ist die Kundschaft dort sehr international, was darin resultierte, dass allein an unserem Biertisch 5 Nationen sassen.

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