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25.06.2004: (Rostow (Russland)) "Reisetagebuch - 25.06.2004"    [geschrieben von AlexSapp]

Der Mann, der mit im Abteil war heisst Igorj und wenn ich gewusst haette, welch entscheidende Rolle er in den folgenden 36 Stunden spielen wuerde, haette ich dies auch gestern schon erwaehnt. Die Nacht war naemlich im klimatisierten Zug zwar nicht zu warm, Igorjs Atemtechnik waehrend des Schlafs ist gedoch fuer das durchschnittliche deutsche Ohr etwas gewoehnungsbeduerftig, weshalb ich nicht besonders gut geschlafen habe.

Schon am Abend hatte er gefragt, wie und wo ich in Rostow unterkommen wuerde. Da ich dies noch nicht wusste, versprach er mir dabei zu helfen, weil er selbst auch aus Rostow stammt. Als ich dann aus dem Zug stieg, wartete er am Bahnsteig schon auf mich und nahm mich im Taxi mit zu sich nach Hause. Nachdem er die Situation mit seiner Frau Olga geklaert hatte, ueberbrachte er mir die Nachricht, dass ich jetzt einen Schlafpolatz haette.



Der sieht nun so aus, dass in der 2 Zimmer KDB Wohnung die Tochter, Mascha, eine angehende Architektin, fuer eine Nacht mit ins Wohnzimmer/ Esszimmer/ Elternschlafzimmer zieht und ich mir mit Dima, dem 15jaehrigen Sohn das andere Zimmer teile.



Da Igorj zur Arbeit musste fuhr Dima mit mir per Bus in die Stadt und zeigte mir die Sehenswuerdigkeiten. Nichts Aufregendes, eine typisch sozialistische Grossstadt mit breiten Strassen, hier und da ein paar sozialistische Prunkbauten aus den 60ern und natuerlich ein Gorki Park mit Riesenrad und weiteren rummeltauglichen Attraktionen.



Als wir zurueck waren, sahen wir uns noch einen sehr schlechten amerikanischen Actionfilm an, bei dem es absolut nicht schlimm war, dass es nur russischen Ton gab, danach noch die Aufzeichnung der Verlaengerung und des Elfmeterschiessens aus Portugal. Mascha und ihre Mutter waren derweil damit beschaeftigt, ein gigantisches Gastmahl vorzubereiten. 3 verschiedene Salate, dazu Haehnchenbrust mit Salzkartoffeln, einen Kaeseteller und zu guter Letzt ein paar Kekse zu Kaffee und Tee vor dem Haus. Zum diesem Anlass, immerhin bin ich ein auslaendischer Gast, wurde auch die besonders gute Flasche Vermut geoefnet und ausgetrunken.



Jetzt liege ich gesaettigt im Bett und habe ein schlechtes Gewissen, da ich mangels Planbarkeit nichtmal ein Gastgeschenk als Gegenleistung bieten kann. Ich werde mir die Adresse gut notieren und der Familie zumindest ein paar gemeinsame Fotos als Dank zuschicken.




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