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24.05.2005: (Masai Mara Safari (Kenia)) "Reisetagebuch - 24.05.2005"    [geschrieben von AlexSapp]

Heute wurden wir um 8 Uhr geweckt, nachdem ich die Nacht im Zelt sehr gut geschlafen habe. Obwohl wir drei die einzigen Gaeste im Camp sind, wurde fuer uns in aller Frueh Feuer unterm Boiler gemacht, damit wir warm duschen konnten, was nicht verkehrt war, da es hier in 1.700 Meter Hoehe morgens doch recht kuehl ist. Dafuer wird es tagsueber nicht zu heiss, was ich dem Klima an der Kueste gegenueber bevorzuge. Auch das Fruehstueck war nicht schlecht, wenn ich mich auch nur langsam daran gewoehnen kann, dass die Englaender den Afrikanern scheinbar nicht viel beigebracht haben, ausser auf der falschen Strassenseite herumzufahren und Wuerstchen und Bohnen zum Fruehstueck zu essen.

Noch gestern Abend spaet ist Charles mit einem Kollegen zusammen in einem Allrad in den Park gefahren und die beiden haben den Van nach vorne heraus aus dem Sand gezogen. Danach hat er ihn scheinbar noch gewaschen, zumindest war das Auto von Innen und Aussen wieder blitzblank. Unser heutiger Game Drive dauerte von 8.30 Uhr morgens bis 16 Uhr am Nachmittag, wobei wir im Park unter einem Baum unser Mittagessen aus einem reichhaltigen Lunchpaket zu uns nahmen.



Wiederum sahen wir in der Naehe des Eingangstores die beiden Geparden, die heute von weniger Autos belagert wurden als gestern. Im weiteren Verlauf sahen wir neben den ueblichen Verdaechtigen wie Giraffen, Zebras und Antilopen, heute allerdings auch Topis und Waterbucks, auch eine Hyaene und ein paar Warzenschweine. An einem Fluss, in dessen Naehe wir unsere Mittagspause hatten, sahen wir auch eine grosse Herde Flusspferde, die zum Teil sogar am Ufer standen und somit mehr als nur ein paar Augen und ein grosser runder Ruecken zu sehen war. Die Krokodile konnte man nur sehr schwer erkennen, da sie in grosser Entfernung am Ufer lagen.



Ein Highlight auf dem Rueckweg war eine Gruppe von 4 hungrigen Loewen, die mal nicht faul im Gras lagen, sondern sehr aufmerksam eine Herde Zebras und Antilopen beobachteten. Die zwei maennlichen und 2 weiblichen Loewen schlichen dabei auch um unser Auto herum, weshalb ich einige sehr schoene Fotos machen konnte. Obwohl wir eine ganze Weile warteten, konnten sich die Loewen nicht zu einem Angriff entscheiden, da sich die Beute auf einer zu offenen Wiese aufhielt und man die Loewen dort zu frueh haette sehen koennen.



Nach der Wildbeobachtungsfahrt sahen wir uns ein Dorf der in diesem Teil Kenias heimischen Masai an, die als einziger Stamm noch ihre traditionelle Lebensweise und ihre traditionelle Kleidung beibehalten haben. Diese Lebensweise bedeutet, dass ca. 150 Menschen und 300-400 Tiere in einem runden Dorf zusammenleben. Die Huetten der Familien sind klein und dunkel, im gesamten Dorf stinkt es und es liegt ueberall Tiermist herum. Weniger traditionell aber sehr typisch fuer Kenia war der abschliessende Besuch des Souvenirmarktes, wo handgemachte Arbeiten angeboten wurden, die genau so aussehen, wie in allen anderen Souveniershops des Landes. Der Besuch war zwar recht interessant, 10 EUR “Eintritt”, die natuerlich an die gesamte Community gehen, war die einstuendige Fuehrung jedoch nicht wert. Nahezu unverschaemt fand ich, dass der junge Masai der uns fuehrte, letztendlich auch noch nach einem Trinkgeld dafuer fragte, dass er uns noch die 500 Meter bis zurueck ins Camp begleitet hat.



Nach dem Abendessen, das einmal mehr fantastisch war, sassen Christine, Christian und ich noch zusammen im ueberdachten Essbereich, wo Charles uns spaeter Gesellschaft leistete und wir uns noch lange unterhielten.

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