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22.05.2005: (Nairobi (Kenia)) "Reisetagebuch - 22.05.2005"    [geschrieben von AlexSapp]

Heute ist Sonntag. Und das bedeutet generell 2 Dinge: Zum einen kein Stress und zum Zweiten Formel 1. Dementsprechend war mein heutiger Tag nicht aufregend, anders als der GP von Monaco in Monte Carlo.

Ich stand nicht spaet auf und gab hoffentlich das letzte mal meine Waesche im Hotel zur Reinigung ab. Ich wollte eigentlich eine Waescherei finden, von denen es hier in Nairobi einige gibt, doch Sonntags sind diese geschlossen. Das Ergebnis war wie in Mwanza eher ernuechternd. Obwohl der Preis recht hoch war, wurde die Waesche wieder nicht richtig sauber, immerhin riecht sie wieder frisch.



Ich fruehstueckte in dem gleichen Restaurant, in dem ich bereits gestern zu Abend gegessen hatte. Danach lief ich nochmal durch die Stadt, hauptsaechlich in dem Bereich noerdlich der Kenyatta Avenue. Heute konnte ich schon hier ein anderes Bild von Nairobi entdecken. Die kleineren Strassen der Stadt sind schon nicht mehr so sauber und auch die Sicherheit wirkte dort eher wie Nairobi von anderen beschrieben wurde, als wie mein gestriger Eindruck es mir vormachte.



Suedlich der Kenyatta Avenue, wo ich spaeter hin ging, sieht dies wieder anders aus. Dort befindet sich das Regierungsviertel mit einigen beeindruckenden Bauten, die so gar nicht in das sonstige Bild passen, das Kenia ausserhalb der Innenstaedte von Mombasa und Nairobi hinterlaesst. Schoen sind aber sowohl der Regierungspalast, als auch das Kenyatta Mausoleum sowie die Kathdrale der Stadt. Begrenzt wird dieser Bereich nach Westen vom sehr gepflegten Central Park, an dem ich ebenfalls vorbeikam.



Dort traf ich einen aelteren Mann, der sich mir als Lehrer vorstellte und der mir viele Fragen ueber Deutschland und andere afrikanische Laender stellte. Wir gingen immer weiter, waehrend er seine Fragen stellte und bewegten uns immer weiter Richtung Osten. Der Osten der Innenstadt gilt als besonders heisses Pflaster und tatsaechlich fuehlte ich mich trotz Begleitung hier sehr unwohl. In einem Restaurant unterhielten wir uns weiter und im Laufe des Gespraechs erklaerte er mir, dass er Fluechtling aus Uganda sei und auf dem Weg nach Zambia, dass er jedoch Geld benoetige um die Tickets fuer die Weiterreise zu bezahlen. Er bekam kein Geld und unser Gespraech war dann recht schnell zu Ende. Aehnlich schnell bewegte ich mich dann, meinen Rucksack fest unter beide Arme geklemmt, wieder gen Westen um heile aus dem Bereich oestlich der Tom Mboya Street heraus zu kommen. Das dortige Nairobi war schon mit Downtown Johannesburg vergleichbar.



Ich ging noch einmal kurz ins Hotel, bevor ich ins Hooters aufbrach, um den GP von Monaco in Monte Carlo zu sehen. Haette Montoya nicht zurecht die Strafe fuer die voellig ueberfluessige Ausbremsaktion im freien Training bekommen, haette McLaren einen Doppelsieg feiern koennen, so waren es immerhin 14 WM Punkte. Ferrari hat 3 weitere Punkte gehamstert und Williams ein besseres Ergebnis geholt, als es mit dem Auto zu erwarten war. Das Hooters ist eine nette Sportsbar mit 2 grossen Bildschirmen. Zudem ist das Bier dort mit einem EUR fuer 0,6 Liter fuer eine so westliche Bar ziemlich guenstig.



Nach dem Rennen telefonierte ich nochmal kurz mit Mombasa, da sich eigentlich heute jemand von der Safaricompany mit mir zwecks Bezahlung des Restbetrages mit mir in Verbindung setzen wollte. Dies passierte nicht, da ich gestern bereits gesagt hatte, dass ich keine Zeit fuer eine gefuehrte City Tour haette und so werden wir alles weitere morgen frueh klaren, bevor ich dann zu meiner 4 Tage 3 Naechte Masai Mara und Lake Nakuru Safari starte.



Bei meiner abendlichen Internetsession durfte ich feststellen, dass ich einen weiteren T.C.A. internen Tagessieg beim Tippspiel auf www.tip-f1.net geholt und damit in der Gesamtwertung wieder die Fuehrung erobert habe. Im Internetcafe habe ich auch noch meine Fotos gebrannt und den Fotoindex auf den aktuellen Stand gebracht. Ausserdem habe ich im Hotel beide Akkus meiner Digitalkamera voll aufgeladen, um fuer die Safari geruestet zu sein.

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