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16.04.2005: (Windhoek (Namibia)) "Reisetagebuch - 16.04.2005"    [geschrieben von AlexSapp]

Immer mehr lerne ich zu schaetzen, was fuer eine lebendige Stadt Windhoek doch ist. Ich kam heute erst gegen Mittag in Tsumeb an, da der Zug etwas Verspaetung hatte. Das ist nicht einfach, wenn man ohnehin Pausen zum Be- und Entladen des Zuges von im Falle von Otjiwarongo 3 1/2 Stunden einplant. Immerhin war es dadurch moeglich, zwischen 3.15 Uhr und 6.30 Uhr ohne das Quietschen der Raeder zu schlafen.

Und von Otjiwarongo bis Tsumeb konnte ich mir die wenig abwechslungsreiche Landschaft ansehen. Diese besteht hier nicht mehr aus Wueste, sondern einer ob der Regenzeit relativ gruenen Steppe, die aeusserst selten von kleinen Siedlungen unterbrochen wird. Im Zug gab es ausser mir noch einen weiteren Weissen, der in meinem Abteil sass und nicht gerade der Kluegsten Einer ist. Als ich ihm sagte, dass ich 26 bin und er mir sagte, dass er 20 ist, dauerte es nur wenige Sekunden, bis er ausgerechnet hatte, dass ich ja dann nur 1 Jahr aelter waere. Wer allerdings der Aeltere ist, musste ich ihm sagen. Er ist eher auf das reine Rechnen spezialisiert. In Tsumeb, einem Ort der etwa so gross ist wie Keetmannshoop, kam ich am Bahnhof an und ging dann von dort in die Stadt. Haette ich geahnt, dass der Weg so weit ist, haette ich vom PickUp Service Gebrauch gemacht, den das Hostel anbietet, in dem ich nun unterkomme.



Als ich den Ort erreicht hatte, waren sogar noch die meisten Geschaefte auf der Main Street geoeffnet, was sich allerdings eine Stunde spaeter aenderte, als ich nach dem CheckIn eine kleine Erkundungstour durch den Ort machte. Zumindest der Pick n Pay war geoeffnet und so kaufte ich dort meine Nahrung bis morgen frueh. Das kleine Museum der Stadt macht Samstags bereits um 12 Uhr zu, ebenso die Touristeninformation. So war das einzig Interessante im Ort der kleine Park 2 Blocks suedlich des Hostels.



Fuer die anderen beiden Gaeste im Hostel waren ein Buch im Garten und die Playstation in der Lounge interessanter, was ich gut nachvollziehen konnte. Den Rest des Nachmittages verbrachte ich daher ebenfalls im Hostel, wo ich mir etwas zu Essen kochte, einen Focus zu lesen in die Hand bekam oder einfach gemuetlich im Garten gesessen habe. Genau dort habe ich dann eine Hollaenderin kennen gelernt, die dort zeltet. Judith will wie ich morgen weiter nach Divundu reisen, weshalb wir verabredeten, zusammen auf die Minibusse zu warten.



Da auch das Nachtleben in Tsumeb wenig zu bieten hat, sah ich mir mit Judith und dem anderen Deutschen Gast, der mit einem VW Bulli von Nuernberg ueber die gesamte afrikanische Westkueste hierher gefahren ist, noch Monster im Fernsehen an, da das Hostel auch ueber DSTV verfuegt, das digitale Fernsehen, das im suedlichen Afrika Bildschirmvielfalt garantiert.

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