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18.04.2005: (Caprivi (Namibia)) "Reisetagebuch - 18.04.2005"    [geschrieben von AlexSapp]

Nachdem ich die Nacht trotz einiger lauter Geraeusche der im wenige Meter vom Zeltplatz entfernten Fluss herumtollenden Flusspferde eigentlich gut geschlafen habe, war fuer mich um 6 Uhr die Nacht zu Ende, da verschiedene Voegel in schoenen und lauten Toenen ihre Artgenossen begruessten. Dadurch hatte ich jedoch die Chance, nach einer Dusche mit sogar relativ warmem Wasser die Sonne ueber dem Okavango River aufgehen zu sehen.

Mit der Zeit krochen auch Judith, Marc und Trini aus ihren Zelten und wir fruehstueckten auf dem Sonnendeck unsere jeweiligen Reste an Lebensmitteln. Gegen 9 Uhr stand auch Zack auf, sodass wir um 10 Uhr zu einer Kanutour auf dem Fluss aufbrechen konnten.



Zusammen mit unserem Guide Christoph waren wir 6 Personen und konnten somit gut auf 3 Kanus aufgeteilt werden. Wir paddelten den Fluss aufwaerts bis Christoph ploetzlich hektisch auf das gegenueberliegende Flussufer zusteuerte. Wir folgten ihm und sahen dann irgendwann auch den Grund. Nur wenige Meter vor uns befand sich eine Gruppe Flusspferde im Wasser, die man besser nicht stoeren sollte. Die Tiere sehen zwar nett aus, doch sterben mehr Menschen in Folge von Hippo-Angriffen, als durch irgend ein anderes wildes Tier.



Wir hielten dann am anderen Flussufer an, um die Hippos weiter zu beobachten. Als auch nach 15 Minuten kein sicherer Weg weiter flussaufwaerts auszumachen war, paddelten wir ganz gemuetlich zurueck, vorbei am Camp um dann doch noch ein weiteres Stueck gegen die Stroemung anzukaempfen. Nach gut 3 Stunden waren wir wieder zurueck im Camp und konnten unsere Fotos vergleichen, doch kaum jemand hat ein wirklich gutes Foto von den Flusspferden gehabt, da diese meist komplett unter Wasser sind und nur zum Atmen auftauchen. Und die Fotos mit den wirklich guten Kameras mit Teleobjektiven kann man leider erst nach der Entwicklung sehen.



Zu Mittag goennten wir uns eine Pizza, auch weil das Camp so weit von irgend etwas Zivilisationsartigem entfernt ist, dass man sich zwischen den paar Dingen entscheiden muss, die hier angeboten werden. Nachmittags taten wir das, wofuer sich das Camp am Besten eignet. Garnichts. Wir sassen im Schatten, haben gelesen und uns unterhalten und die Stunden vorbeiziehen lassen.



Das Camp hat eine Art Pool, einen 4 mal 4 Meter grossen Kaefig, der im Fluss verankert ist, sodass man sicher von den dort lebenden Krokodilen und Hippos getrennt baden kann. Zumindest Judith und ich nutzen diesen Pool aus, um uns am Nachmittag eine kleine Abkuehlung zu verschaffen und etwas Abwechslung in den hier sehr erholsamen Alltag zu bringen.



Am spaeten Nachmittag kamen noch 2 Overlandtrucks mit insgesamt ca. 20 Reisenden an, die die Ruhe etwas stoerten, sich aber sich meist mit sich selbst beschaeftigten, sodass wir echten Traveller weiter unter uns blieben, bis wir gegen 22 Uhr in unsere Zelte verschwanden.

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