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31.12.2004: (Montevideo (Uruguay)) "Reisetagebuch - 31.12.2004"    [geschrieben von AlexSapp]

Oh my Goodness! Wir haben Sylvester gefeiert, wie man es von Suedamerika erwartet. Unser urspruenglicher Plan sah vor, den Tag fuer eine Sightseeing Tour zu nutzen, was wir auch puenktlich begannen. Wir gingen, nicht ohne einen Supermarkt aufzusuchen, in dem Ramon das dringend benoetigte Haargel bekam, weil er seines in Buenos Aires vergessen hatte, zum Plaza Cagancha. Anders als im kriegsgeschaedigten Europa sind die hiesigen Innenstaedte hinsichtlich der Bebauung wirklich sehenswert.

Das trifft eben auch auf Montevideo zu. Um den Platz herum stehen so viele sehenswerte Bauten, dass man nicht weiss, in welche Richtung man fotografieren soll. Durch die schmalen im Schachbrettmuster angelegten Strassen suchten wir uns unseren Weg in die Altstadt, die am Plaza Independencia beginnt, den wir gestern Abend bereits gesehen hatten und welcher auch tagsueber nichts von seiner beeindruckenden Pracht einbuesst.



Vorbei am Hafen gingen wir weiter gen Westen fast bis zum Ende der Halbinsel, auf welcher der historische Stadtkern liegt. Dann wurde es Samba. Wir sahen bzw. hoerten eine Gruppe junger Maenner, die mit Sambatrommeln durch die Strassen zogen. Neugierig folgten wir der Gruppe bis zum Mercado del Puerto, wo eine gigantische Strassenparty im Gange war. Beseelt von den Klaengen der Trommeln tanzte die gesamte Menschenmenge, wie man es sich hoechstens vom Karneval in Rio vorstellen koennte.



Wir brachten schnell unsere unnoetigen Sachen zurueck ins Hostel und mischten uns unter das vom fliessenden Bier und Cidre sowie dem im suedamerikanischen Charakter entfesselt feiernde Volk. Nach gut 2 Stunden begann dann ein Sambamarsch durch die Altstadt zum Plaza Zabala, der Kneipenmeile, wo bereits Tausende weitere Menschen warteten. Der Marsch dauerte fast 2 Stunden, obgleich die Strecke lediglich einen Kilometer lang ist. Von den Balkons der Wohnhaeuser wurden wir immer wieder mit Wassereimern geduscht, was sehr gut tat in der Hitze der gleissenden Sonne, die zu dieser grandiosen Party auch das passende Wetter lieferte.



Um 5 Uhr wurde es jedoch merklich leerer, so dass wir auch beschlossen, nochmal ins Hostel zurueck zu gehen. Als wir um 9 Uhr wieder zurueck kamen, waren die Strassen leer gefegt. Es war tatsaechlich so, wie uns die freundliche Verkaeuferin bei McDonalds gesagt hatte. Zwischen 18 Uhr Nachmittags und 1 Uhr Nachts sind Alle zwecks Siesta und Sylvesterfeiern im Kreise der Familie zu Hause.



Also schlossen wir uns der Sylvesterfeier im Hostel an, wo wir einige nette Brasilianer und Argentinierinnen kennen lernten. Bei kaltem Buffet und Bier feierten wir dann eher ruhig ins neue Jahr, bevor wir gegen 1 mit den Argentinierinnen Sabrina und Julia wieder in die Innenstadt gingen. Wir machten noch einen kurzen Abstecher zum Strand, da wir um 1.30 Uhr noch die ersten waren und es erst nach 2 voll wurde. In verschiedenen Clubs tanzten wir bis zum Morgengrauen. Argentinierinnen sind einfach die schoensten Frauen der Welt!

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