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27.12.2004: (Buenos Aires (Argentinien)) "Reisetagebuch - 27.12.2004"    [geschrieben von AlexSapp]

Heute verbrachten wir noch einen weiteren Tag in dieser faszinierenden Stadt. Da wir gestern Abend feststellen durften, dass ein Doppelzimmer zwar ruhiger ist, mussten wir ebenfalls feststellen, dass es viel interessanter ist, im Hostel andere Reisende aus der ganzen Welt zu treffen und mit diesen ein Bier oder eine Flasche Wein zu trinken. Also zogen wir wieder um ins San Nicholas Hostel, wo wir unser altes Zimmer jedoch inzwischen ohne die Langschlaefer bekamen.

Da wir uns zwischen den beiden noch nicht besuchten Stadtteilen Palermo und La Boca entscheiden mussten, um den Zeitdruck von uns zu nehmen, machten wir es vom ersten auffindbaren OEPNVsmittel abhaengig, wo es hingehen sollte. Da wir kurz vor der Subte Station, die die Verbindung nach Palermo offeriert haette, eine Bushaltestelle passierten, auf der das Wort Boca zu lesen war, ging es also nach La Boca.



Ausser der Tatsache, dass La Boca einen kleinen Binnenhafen besitzt, sind die Aehnlichkeiten mit San Telmo verblueffend. Auch hier findet man viele Cafes mit Tangovorfuehrungen und teurem Bier und auch hier gibt es viele Souvenirstaende, die zusammen einen Markt bilden. Nur ist es in La Boca noch touristischer, weil die bunten Haeuser des Ortsteils eines der beliebtesten Postkartenmotive von Buenos Aires ist.



Dementsprechend wurden wir von vielen Restaurants und Lederfabriken angesprochen, ohne dass dies jedoch nervende Zuege annahm. Trotzdem konterten wir dies mit einem Mittagsimbiss an einem Strassengrillstand ausserhalb der Touristenmeile, wo wir fuer guenstiges Geld eine Mettwurst bzw. ein grosses Stueck Fleisch im Broetchen bekamen. Vorbei an einer der so vielen Eisdielen der Stadt, wo wir uns 1/2 Kilogramm Eis goennten, gingen wir zu einem der Heiligtuemer der Stadt. Dem Stadion der Boca Juniors Buenos Aires.



Nachmittags kostete es uns enorm viel Zeit und ein paar Nerven, zwei zweite Klasse Tickets fuer die langsame Faehre von Buenos Aires hinueber ins uruguayanische Colonia zu buchen, was jedoch letztlich zu unserer Freude gelang. So werden wir morgen frueh um 9 Uhr vom Pier ablegen, um nach 3 Stunden Colonia zu erreichen und im Laufe des Nachmittages im uruguayanischen Urlaubsparadies Punta del Este anzukommen. Weiter sieht unser Plan vor, zum Jahreswechsel in der Hauptstadt Montevideo zu sein.



Eigentlich wollten wir dafuer frueh ins Bett gehen. Doch fand sich eine nette Runde aus Brasilianerinnen, Israelis und letztlich auch uns, die wir nicht vorzeitig verlassen wollten. Waehrend Ramon so klug war, um 2 Uhr vorzeitig die Segel zu streichen, blieb ich mit Ceci aus Sao Paulo, deren Freundin Alessandra sowie Amir aus Israel noch bis 6 Uhr auf der Dachterasse, wohin wir inzwischen die Runde verlagert hatten. Dafuer haben wir nun eine Kontaktadresse in Sao Paulo, was in einer Stadt mit knapp 20 Millionen Einwohnern nicht das Verkehrteste zu sein scheint. Zumal nicht, wenn es sich dabei um eine 24jaehrige freiberufliche Journalistin handelt, der man die Einfluesse seitens der japanischen Mutter weniger ansieht, als jene des brasilianischen Vaters.


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