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Beiträge  - Auslandsberichte
29.03.2004: (Coyhaique (Chile)) "Chile-die Letzte Folge"    [geschrieben von jmetzler]

Hallo noch einmal,



...bevor auch fuer mich der Sommer erst einmal wieder vorbei ist :-(



Na ja, ganz so schlimm finde ich es dann doch nicht bald wieder in Deutschland zu sein, ich freue mich durchaus auch wieder auf das Altbekannte :-)

Nun aber noch einmal ein paar Eindrucke darueber, was die letzten Tage hier so los war. Die letzte Mail habe ich aus San Pedro verschickt, wo wir dann auch noch fast 2 Tage verbracht haben. Wir haben noch eine Tour in die Salzwueste der Atacoma gemacht und so das zweitgroesse Salar der Welt mit seinen Flamingololonien gesehen. Ausserdem haben wir noch ein kleines Dort in der Wueste besucht, in dem ausschliesslich Minenarbeiter aus den Salzminen wohnen. Der Ort liegt an der Schlucht von Jerez, in die man hier hineinblicken kann und die voellig mit allen moeglichen Pflanzen bewachsen ist -Mitten inder Wueste.

Der ganze Nachmittag war wieder ziemlich beeindruckend und nachdem wir uns den Sonnenuntergang im Salar angeschaut hatten, waren wir ganz schoen fertig. Der naechste Tag bestand dann mehr daraus, die Zeit bis zur Busabfahrt Richtung La Serena tot zu schlagen. Dummerweise fuhr der Bus erst abends um 19.30....so gelangweilt war ich schon lange nicht mehr....wir begannen die Stunden zu zaehlen. Nach einer Nacht Busfahrt kamen Tom und ich dann in La Serena an und haben erst einmal 2 1/2 Tage relaxt. Wir hatten wieder Wasser (zwar kein warmes aber immerhin) und ich konnte endlich mal wieder meine Haare waschen. Ausserdem brachten wir unsere Waesche in die Waescherei und freuten uns wie Honigkuchenpferdchen ueber die frishc gewaschene Waesche :-). Das Wetter wollte nicht mehr so wirklich und der Himmel war die naechstn Tage staendig bewoelkt. So stand etwas Kultur und Shopping auf dem Programm. Ich schaute mit alle Museen der Stadt an und war erstaunt, dass ich doch einiges der lediglich auf Spanisch verfassten Tafeln verstand. Bei einer kurzen Pause auf dem Plaza de Armas hatte ich dann noch das Vergnuegen mit zwei Schuelerinnen, die fuer die Schule eine Umfrage zu Musik und Musikgeschmack machen mussten. Da ich nicht alle Fragen verstand, mischte sich ein aelterer Herr neben mir auf der Bank ein, der etwas Englisch sprach. Dies half zwar nicht wi rklich, aber so kenne ich nun die halbe Lebensgeschichte dieses Herren.... In La Serena trafen wir auch zufaellig zwei Deutsche (studieren in Stuttgart) wieder, die wir in der Wueste kennen gelernt hatten und verbrachten einen netten Abend in den einzigen zwei im Lonely Planet empfohlenen Kneipen der Stadt.

Von La Serena aus ging es dann weiter, ueber Nacht (mit Grenzueberquerung um halb 4 Uhr nachts) nach Mendoza (Argentinien). Dort hatten wir einen Tag Zeit um unhs die eigentlich sehr schoene Stadt anzuschauen. Dummerweise waren wir beide so fertig...von der Busfahrt und dem unheimlich schwuelen Wetter, das in Mendoza herrschte, dass wir fast den ganzen Nachmittag mit schlafen verbrachten. Weshalb die Erinnerungen an diese Stadt nicht wirklich positiv sind. Spaeter hatten wir dann noch das Problem, dass wir unsere getauten argentinischen Pesos (110 Pesos, dass sind ca. 30 Euro) auszugeben. Obwohl wir mittags schon Essen gewesen waren und eingekauft hatten, hatten wir immer noch unglaublich viel Geld und mussten im Supermarkt noch 30 Pesos ausgeben. Gar nicht so einfach und so fingen wir an von allem nur das teuerste zu kaufen und schaffen es nach einigen Anstrengungen noch das Geld auszugeben....Unglaublich, wie billig dieses Land ist, vielleicht haette ich mehr Zeit in Argentinien verbringen sollen, Chile ist dann doch ziemlich teuer.

Nachdem wir Mendoza einigermassen gut ueberstanden hatten, ging es weiter, wieder zurueck nach Santigao. So kamen wir noch in den Genuss einer grossartigen Andenlandschaft, denn diese galt es zu ueberqueren. An der argentinishc-chilenischen Grenze galt es dann noch Gepaeck scannen usw., aber wir hatten Glueck und kamen schnell durch.

In Santiago gab es dann ein grosses Wiedersehen mit insgesamt 5 weiteren Projektmitgliedern und wir haben nun bereits 1 1/2 relaxte Tage im Casa Roja verbracht und noch ein bischen Santiago unsicher gemacht. So waren wir zum Beispiel gestern nacht noch in einer ziemlich abgefahrenen Diskothek. Eigentlich kam mir das Ganze von der Stimmung mehr wie auf einem Konzert vor...

So, das wars nun eigentlich von mir. Ich werde jetzt mal wieder zurueck in Casa Roja gehen, meinen Kram zusammen packen und vielleicht noch den ein oder anderen Pisco Sour kippen bevor es morgen freuh zum Flughafen geht....und nach einem 16 1/2 stuendigem Flug werde ich dann am 30.03 um 10 Uhr wieder in Deutschland landen...Diese ganze Zeitumstellung ist ganz schoen beschissen...auf dem Hinflug waren es noch 4 Stunden, jetzt sind es schon 6...na ja wird schon werden.



Also dann bis demnaechst, liebe Gruesse Jasmin

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